Rosenheim – Der tödliche Radunfall an der Kreuzung Schlösslstraße/Westerndorfer Straße (wir berichteten) beschäftigt die SPD-Stadtratsfraktion weiterhin, zumal hier auch der Schulweg der Westerndorfer Kinder verläuft.
Deshalb fordert Stadt- und Bezirksrätin Elisabeth Jordan in einem Antrag, dass über die Ergebnisse des Ortstermins am 24. April und die daraus gezogenen Konsequenzen sowie zum Stand der Umsetzung in der nächsten Ratssitzung berichtet wird. Der Ortstermin in Westerndorf St. Peter hatte mit Teilnehmern der Rosenheimer Stadtverwaltung, der Polizei, der Schule, des Elternbeirats und der Verkehrswacht stattgefunden.
In einem weiteren Punkt beantragt die SPD-Fraktion außerdem zu prüfen, ob die Schaltung an der Ampel Ebersberger Straße/B15 für Fußgänger beziehungsweise für Schulkinder sicherer gestaltet werden kann.
Insbesondere sei zu untersuchen, so heißt es im Antrag, ob die Grünphase für Rechtsabbieger aus der Ebersberger Straße, die in die B15 einbiegen, nicht freigeschaltet wird, solange die Fußgänger ebenfalls Grün haben. Gerade beim Rückweg von der Schule würden die Kinder von den Rechtsabbiegern aus der Ebersberger Straße sehr spät oder schlecht gesehen.
Hintergrund dieser Forderung ist der SPD-Fraktion zufolge die Tatsache, dass sich seit dem tödlichen Unfall immer mehr Eltern entschieden haben, ihre Kinder über einen alternativen Schulweg – über die „Jettankstellenampel“ (Ebersberger Straße/Ecke B15) – zu schicken.