Rosenheim – Chöre aus Bad Aibling, Aschau, Brannenburg, Bruckmühl, Grafing und Rosenheim beeindruckten durch ihre Vielfalt die rund 300 Zuhörer. Die Palette der Protagonisten reichte von einem in diesem Jahr gegründeten Jugendchor über einen Kammerchor und verschiedene gemischte Chöre bis hin zu einem Männerchor. Auch die Größe der Chöre war sehr unterschiedlich und hatte eine Spannbreite von zehn bis hin zu 70 Sänger.
So unterschiedlich die Chöre waren, so unterschiedlich waren auch die Stücke, die zu Gehör gebracht wurden. Werke von Johann Sebastian Bach bis zu den Wise Guys war alles vertreten und machte das bunte Programm hörenswert. Der Grafinger Musiker Harald Müller komponierte eigens zu diesem Konzert für seinen Chor das Stück „Sommersonnenzeit“ und begleitete am Piano.
Bei aller Unterschiedlichkeit hatten die Chöre eins gemeinsam: eine deutlich hörbare und ansteckende Freude am Gesang. Diese Begeisterung machte das Konzert erlebenswert in hohem Maße. Die rund 250 Sänger brachten unter dem Dirigat von Dekanatskantor Johannes Eppelein und der Orgelbegleitung durch Kirchenmusikdirektor Andreas Hellfritsch gemeinsam ihren Wunsch nach Frieden zum Ausdruck. Das Stück „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendellson-Bartholdy war sowohl für alle Beteiligten als auch für die Zuhörenden ein Erlebnis, das unter die Haut ging. So war es denn auch schön, dass nach dem Dank, dem Segen und der Verabschiedung durch die Stiftungsvorsitzende Dekanin Hanna Wirth das Publikum aufgefordert wurde, diese Bitte nach Frieden, mit dem gesamten Chor noch einmal zusammen zu singen.
Dass die Zuhörer Freude an dem Konzert hatten, war auch daran abzulesen, dass am Ende der Veranstaltung 1507,70 Euro für die Arbeit der Stiftung als Spende eingesammelt werden konnten.re