„Die Eltern brauchen Sicherheit und Klarheit“, unterstrich Oberbürgermeisterin Gabriele im Hauptausschuss angesichts der Probleme der Schulkinderbetreuung an der Grundschule Erlenau. Die SPD-Stadtratsfraktion hatte in einem Antrag eine Lösung zum nächsten Schuljahr gefordert. Die wird es geben.
Für das Schuljahr 2018/ 2019 liegen 114 Anmeldungen für die Mittagsbetreuung durch die Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Rosenheim, vor. Sie findet im Schulgebäude, in der Philipp-Neri-Schule und in der Gaborhalle statt. Die Eltern von 84 Kindern erhielten eine Zusage, die übrigen gingen leer aus. Das darf nicht sein, so die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Jordan. Es gebe einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz, nach dem Schuleintritt müsse die Betreuung weiterhin gewährleistet sein.
An der Grundschule Erlenau wird eine weitere Gruppe für die nicht zum Zuge gekommenen Kinder eröffnet werden. Die Gruppe soll im Pfarrheim St. Hedwig ein Zuhause finden. Derzeit laufen die letzten Abstimmungsgespräche der Stadt mit AWO, Pfarramt und dem Stadtjugendring als Mitnutzer der Räumlichkeiten, teilte die Stadt mit.
Die Grundschule Erlenau soll außerdem erweitert werden. Es fehlen rund 490 Quadratmeter Raumfläche, um dem Schulprofil Inklusion und der Mittagsbetreuung gerecht zu werden. In einem ersten Schritt soll ein Pavillon aufgestockt werden. Das würde 150 Quadratmeter mehr schaffen – ein Anfang. Baubeginn vermutlich: in den Sommerferien 2019. duc