Zum 1. September werden sich vermutlich die Kita-Gebühren um etwa fünf Prozent erhöhen. Ein Jahr später soll noch einmal um fünf Prozent angehoben werden. Auch das Mittagessen wird wohl teurer werden. Die endgültige Entscheidung fällt am Mittwoch, 25. Juli, im Stadtrat. Der Haupt- und Finanzausschuss ist dem Vorschlag der Verwaltung bereits gefolgt. An die Gebühren der städtischen Einrichtungen passen sich in der Regel auch die Kitas der Freien Träger an. Die SPD-Stadtratsfraktion kündigte im Ausschuss an, die Gebührenerhöhung nicht mitzutragen. Damit wolle die Fraktion ein Signal Richtung Freistaat senden, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Elisabeth Jordan. Der Freistaat stelle sich nicht ausreichend seiner finanziellen Verantwortung in puncto Kinderbetreuung, auf Dauer sei eine Beitragsfreiheit unabdingbar. duc