Im Kampf gegen die Autoposerszene, die in Rosenheim immer wieder verbotene Rennen veranstaltet, hat die Polizeiinspektion Rosenheim erneut einen Erfolg verbucht: Die Polizisten konnten einen Raser anhalten und das von ihm eröffnete Rennen stoppen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, der Führerschein beschlagnahmt.
Es war am Mittwoch gegen 23.55 Uhr, als Beamte auf das verbotene Autorennen in der Innenstadt aufmerksam wurden. Eigentlich waren die Beamten gerade dabei gewesen, Geschwindigkeitsmessungen auf der Äußeren Münchener Straße durchzuführen, als ein 18-jähriger Rosenheimer vor den Augen der Polizisten an einer Ampel das Rennen startete. Der junge Mann war mit dem hochmotorisierten BMW seiner Tante unterwegs und beschleunigte an der Ampel so stark, dass die Reifen durchdrehten, der Motor laut aufheulte und das Heck ausbrach, beobachteten die Beamten. „Glücklicherweise wurde bei diesem rücksichtslosen Verhalten niemand verletzt“, teilt die Polizeiinspektion mit.
Bei der eigentlichen Geschwindigkeitsmessung wurden im Übrigen mehrere Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Die höchste Messung: Tempo 93 statt der erlaubten 50. Die Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld und Punkte. Der Messstellenschnellste muss zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen.