Historischer Verein
Zwangsarbeiter eine Stimme gegeben
Berührende Lesung von vier Schülern des Ignaz-Günther-Gymnasiums aus dem Tagebuch des ehemaligen Zwangsarbeiters Karel Hobo, heute 90 Jahre (Leinwand-Foto). Karl-Heinz Brauner (links, stehend), Vorsitzender des Historischen Vereins, sprach von einem erstaunlichen Dokument, Journalistin Elvira Biebel-Neu (links, danebensitzend) „entdeckte“ und übersetzte das Tagebuch vom Englischen ins Deutsche. Foto Neu
Einem Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg verliehen vier Schüler des Ignaz-Günther-Gymnasiums eine Stimme bei einer Veranstaltung des Historischen Vereins Rosenheim. Sie lasen aus den Aufzeichnungen von Karel Hobo. Er war verschleppt und als Zwangsarbeiter nach Rosenheim gekommen.
Rosenheim – In den Räumen des Stadtjugendrings lasen die Schüler in verteilten Rollen aus den Erinnerungen von Karel Hobo. Der gebürtige Niederländer war 1945 als 15-Jähriger aus seiner Heimatstadt Rotterdam verschleppt und in Rosenheim als Zwangsarbeiter eingesetzt worden.
Ein „erstaunliches Dokum