Rosenheim – Wer sich für „oben ohne“ bei seinem Auto entschieden hat, gehört hier zu einer schrumpfenden Gruppe unter den Fahrzeugbesitzern. Das Kraftfahrtbundesamt(KBA) zählt in seiner Bestandsanalyse 2018 für Rosenheim 1474 Cabrio-Besitzer – 22 weniger als 2017.
Die zweite Spezialgruppe sind Menschen mit Allradantrieb im Auto: Bei den Allrad-Pkw meldet das Kraftfahrtbundesamt einen Bestand von 4895. Das sind 431 mehr als vor einem Jahr.
Rund 143 Allradler kommen auf 1000 in Rosenheim zugelassene Pkw, bei den Cabrios sind es 43 pro 1000 Pkw.
Diese beiden Werte reichen im bundesweiten Vergleich zu Platz 246 in der Cabrio-Liga und zu Platz 27 in der Allradler-Liga innerhalb von 400 Städten und Kreisen. Bayern stellt in beiden Klassen die Spitzenreiter: Im Kreis Starnberg gibt es mit rund 87 pro 1000 Pkw die meisten Cabrios, bei den Allradlern führt der Kreis Miesbach mit rund 246 pro 1000.
Unter diesen Vorgaben ergibt sich: In Rosenheim stieg die Zahl allradgetriebener Autos vom Jahr 2017 auf 2018 um 431 oder 9,66 Prozent auf 4895 Pkw. Zum Vergleich im Bund: Hier stieg die Zahl der Allradler um 414860 oder 9,59 Prozent auf rund 4,74 Millionen.
Ein Cabrio-Rückgang – wenn auch nur ein leichter – wird in Rosenheim verzeichnet, bundesweit aber legten diese Gefährte zu: um 31560 Exemplare oder 1,49 Prozent auf jetzt 2,15 Millionen Fahrzeuge. Für einen Großteil sind jedoch die Betriebstage gezählt.
Für viele sind die Betriebstage gezählt
Zwar hat der Herbst auch seine warmen Tage – aber viele Cabrios sind als Saisonfahrzeuge angemeldet. Da ist am 30. September oder 31. Oktober Winterpause. Und es beginnt die Phase, wo Allrad besonders Sinn macht, wenn Schnee fällt. Allerdings auch nur mit Winterreifen. Sonst drehen halt vier Räder durch statt zwei. Aber derzeit ist Eis höchstens ein Problem, wenn keines im Becher ist.zds