Rosenheim – Passt es noch? Alle zwei Jahre prüft die Stadt die Kita-Gebühren in Rosenheim, damit bei Bedarf nicht gleich eine Erhöhung kommt, die sich gewaschen hat, sondern nur moderat angepasst wird. In der Regel ist dies allein schon aufgrund der Tariflohnsteigerungen für das Personal notwendig. Mit 94 Prozent erreicht auch die aktuelle Erhöhung keine Kostendeckung.
Zum 1. September müssen die Eltern nach 2016 erneut mehr zahlen. Die Kita-Gebühren werden – wie berichtet – um etwa fünf Prozent erhöht. Dies gilt für die städtischen Einrichtungen und für die Kitas der freien Träger.
Eltern von Kindern unter drei Jahren zahlen in Rosenheim demnächst monatlich zwischen 261 Euro (wöchentlich 20 bis 25 Stunden Buchungszeit) und 381 Euro (wöchentlich 45 bis 50 Stunden Buchung). Der Elternbeitrag für Kindergartenkinder (ab drei Jahren) beträgt ab September monatlich zwischen 105 Euro (20 bis 25 Stunden wöchentlich) und 155 Euro (45 bis 50 Stunden Buchungszeit pro Woche). Hinzu kommt Essensgeld: monatlich zwischen 14 (ein Essenstag wöchentlich) und 70 Euro (fünf Mahlzeiten pro Woche). Jeden Monat berappen Eltern außerdem noch fünf Euro Spiel- und Getränkegeld – unabhängig von der Buchungszeit.
18 Prozent aller Erziehungsberechtigten, deren Kinder die städtischen Kitas besuchen, sind aus sozialen Gründen von den Gebühren befreit, 23 Prozent sind es bei den Eltern, die ihre Kinder in Einrichtungen der freien Träger angemeldet haben.