Der Sportplatz als Lernort

von Redaktion

Deutsch-afrikanisches Fußball-Camp beim Sportbund

Rosenheim – Dieser Lernort ist ungewöhnlich: ein Sportplatz. Er setzt die Bedeutung von Bildung in einen globalen Zusammenhang. Denn: 14 Jugendliche aus dem Benin in Westafrika sind in Rosenheim zu Gast und treffen auf eine Gruppe von 14 jungen Rosenheimern. Dabei liegt der Fokus auf der Begegnung von unterschiedlichen Kulturen – und das auf Augenhöhe.

Zum Auftakt gehörte ein Afrika-Fest auf dem Gelände des Sportbunds, bei dem Bürgermeister Anton Heindl die Gäste willkommen hieß. Christian Hlatky sprach das Grußwort für den Sportbund und Projektleiterin Susanne Ebersberger von Startklar gab einen kurzen Einblick in das tägliche Programm des Jugendaustausches.

Ihr Kollege für die Gruppe aus Benin, Serge Kounouvi, betonte, wie herzlich die Aufnahme in Rosenheim sei. Und wie afrikanische Lebensfreude aussieht, dafür gaben die Beniner gleich an Ort und Stelle ein Beispiel – sie tanzten und sangen ausgelassen zu afrikanischen Klängen. Gefördert wird der deutsch-afrikanische Jugendaustausch vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Verantwortlich vor Ort und organisiert wird der Austausch von Startklar Soziale Arbeit, Träger der Jugend- und Familienhilfe in Oberbayern, und dem Sportbund Rosenheim. Partnerorganisation in Benin ist die „école de la solidaritée“.re

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