Gemeinsam für ein gutes Klima – nicht nur in der „fairen Woche“

von Redaktion

Förderverein Fairtrade-Stadt Rosenheim lädt zu Veranstaltungen

Rosenheim – Seit mehr als 15 Jahren lädt die Faire Woche in der zweiten Septemberhälfte alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich über 2000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. In diesem Jahr steht die Faire Woche unter dem Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“.

Auch in Rosenheim sind verschiedene Aktionen geplant. Der Förderverein Fairtrade-Stadt Rosenheim und das Gesellschaftspoltische Forum zeigen zum Auftakt am Freitag, 14. September, en Film „The True Cost – Der Preis der Mode“, um 19 Uhr im Bildungszentrum St. Nikolaus, Pettenkoferstraße 5. Unter dem Oberthema „Stoff zum Nachdenken“ veranstaltet das Gesellschaftspolitische Forum außerdem zusammen mit dem Bildungswerk am Dienstag, 25. September, eine Fahrt nach Augsburg und besucht die Kleidermanufaktur „manomama“ von Tina Trinkwalder.

Der Weltladen führt am Samstag, 22. September, ab 10 Uhr in der Kaiserstraße, einen Aktionstag durch und spendet die Tageseinnahmen an ein Klimaprojekt.

Die Stadtbibliothek bietet am Samstag, 29. September, 20 Uhr, zum Thema „Noch besser leben ohne Plastik“ um 20 Uhr einen Vortrag mit der Autorin Nadine Schubert an.

Die Altpfadfindergilde Rosenheim führt wie schon seit Jahren eine Entbuschungsaktion von Almweiden in Schleching durch, deren Erlös an eine Ausbildungsschule für Gartenbau und Fotovoltaik in Bangladesch geht. Am 29. September beschließt die Altpfadfindergilde die Faire Woche mit einem ökumenischen Gottesdienst zum Thema: „Gerechtigkeit – und die Erde blüht auf“, der um 16.15 Uhr in der Kirche „St. Johannes der Täufer“ in Kleinholzhausen begangen wird.

Der Förderverein „Fairtrade-Stadt Rosenheim“ hofft, dass sich möglichst viele Geschäfte, Gastronomie-Betriebe, Schulen, Kirchengemeinden und Vereine mit einer Aktion an der Fairen Woche beteiligen.

Verbraucherinnen und Verbraucher können sich jeden Tag für eine gerechtere Welt einsetzen, etwa beim Kauf von fairer Schokolade oder Tee im Supermarkt, beim Genuss von fairem Kaffee oder beim Einkauf in einem der rund 800 Weltläden. Mit ihrer bewussten Kaufentscheidung für Produkte, die unter fairen Bedingungen produziert wurden, verbessern sie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von mehr als 2,5 Millionen Produzenten und ihren Familien weltweit, betont Georg Schmid, Zweiter Vorsitzender des Fairtrade-Fördervereins Rosenheim. Schmid verweist auf den fairen Einkaufsratgeber, den der Förderverein entwickelt hat. Dort sind alle Einzelhändler, Gastronomen, Kirchengemeinden, Vereine, Schulen und Bildungsorganisationen aufgelistet, die in Rosenheim fair gehandelte Produkte anbieten oder den fairen Handel unterstützen.re

Artikel 11 von 11