Leonhardiritt am Happinger Dorfplatz bei Traumwetter

von Redaktion

Gemeinsam mit Priesteramtskandidat Jaime-Pascal Hannig spendete Dekan Daniel Reichel (Bild rechts) auf dem Happinger Dorfplatz den Segen zu Leonhardi. Dabei wurde einem Heiligen die Reverenz erwiesen, der dem Bauernstand so eng verbunden ist wie kein anderer. Als einziger führt er den Ehrennamen „Bayerischer Herrgott“. Schon im Mittelalter begannen die ersten Leonhardiwallfahrten. Damals galt er noch als Patron der Gefangenen, später wurden die Ketten als Viehketten gedeutet. In Happing kamen heuer acht prächtig geschmückte Truhenwagen und 60 Pferde zum Umritt. Besonders die Islandpferde vom nahen Gut beherrschten die Szene. Frisch gestriegelt, Mähne und Schweif mit Blumen geschmückt, so kamen die Pferde vor der Martinskirche an. Die Gebirgsschützen waren in voller Kompaniestärke vertreten. Zahlreiche Fahnenabordnungen begleiteten den Gottesdienst und die Musikkappelle Am Wasn spielte kirchliche Lieder. Zum Umritt war auch die Polizeistaffel mit zwei Pferden vertreten. Für den anschließenden Treff auf dem Dorfplatz mit Getränken und Brotzeit sorgte die Frauengemeinschaft und der Pfarrgemeinderat.Fotos ps

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