Bahnübergänge: DB stellt Pläne vor

von Redaktion

Infoveranstaltung für Anwohner: Varianten für Ausbau kommen auf den Tisch

Rosenheim – In Happing will die Deutsche Bahn die Bahnübergänge Innaustraße und Seestraße beseitigen und durch Brückenbauwerke ersetzen. In der öffentlichen Verkehrsausschusssitzung im Juli 2014 wurde die Planung von vier Vorzugsvarianten beschlossen. Jetzt ist die DB soweit, gemeinsam mit der Stadt über die aktuellen Planungen zu informieren. Die Projektleitung und Planer der Bahn laden zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 28. November, von 18 bis 20 Uhr ins Parkhotel Crombach ein. Auch Vertreter der Stadt nahmen an der Veranstaltung teil. Es werden folgende Ausbauvarianten vorgestellt und diskutiert (es handelt sich um lichte Höhen und lichte Breiten).

Variante 1 – Innaustraße:Neubau einer Eisenbahnbrücke mit einer Höhe von 2,70 Metern und einer Breite von 5,75 Metern sowie einspuriger Verkehrsführung und Vorrangregelung durch eine Ampel. Seestraße: Neubau einer voll Kfz-fähigen Straßenbrücke.

Variante 2 – lnnaustraße:Neubau einer Eisenbahnbrücke mit einer Höhe von 2,70 Metern und einer Breite von 5,75 Metern sowie einspuriger Verkehrsführung und Vorrangregelung durch Signalanlage. Seestraße: Neubau einer voll Kfz-fähigen Eisenbahnbrücke mit einer Höhe von 4,50 Metern und Breite von 9,85 Metern einschließlich Grundwasserwanne.

Variante 3 – lnnaustraße:Neubau einer Eisenbahnbrücke mit einer Höhe von 2,50 Metern und einer Breite von vier Metern für Fußgänger und Radfahrer. Seestraße:Neubau einer voll Kfz-fähigen Eisenbahnbrücke mit einer Höhe von 4,50 Metern und einer Breite von 9,85Metern einschließlich Grundwasserwanne.

Variante 4 – lnnaustraße: Neubau einer Eisenbahnbrücke mit einer Höhe von 2,50 Metern und einer Breite von vier Metern für Fußgänger und Radfahrer. Seestraße:Neubau einer voll Kfz-fähigen Straßenbrücke. re

Kritik am Veranstaltungsort

Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler/UP kritisiert den Veranstaltungsort, den die Bahn für den Infoabend zur Beseitigung der Bahnübergänge gewählt hat. Fraktionsvorsitzender Robert Multrus weist darauf hin, dass ein Veranstaltungsort in Happing besser für die Bürger sei als ein Hotel in der Stadtmitte, das abends nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden könne. Baudezernent Helmut Cybulska betont auf Anfrage der OVB-Stadtredaktion, dass man sich um einen Happinger Veranstaltungsort bemüht habe. Im Zeitraum bis Weihnachten habe an den in Frage kommenden Terminen jedoch kein freier Platz im Bürgerhaus oder in Happinger Gasthöfen zur Verfügung gestanden. duc

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