Ein Herz fürs Ehrenamt

von Redaktion

Oberbürgermeisterin würdigt die Verdienste von Elisabeth Mehrl und Heinz Schmidt

Rosenheim – Elisabeth Mehrl (62) und Heinz Schmidt (58) haben ein Herz fürs Ehrenamt. Die eine in der Kunst, der andere im Sport. Gestern trafen sich die beiden zum ersten Mal im Rosenheimer Rathaus. Sie erhielten das „Ehrenzeichen für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer“. Im Kreise von Familie, Freunden und zahlreichen Vertretern der Stadt überreichte ihnen Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer Urkunde und Ehrennadel.

„Ich freue mich riesig über die Auszeichnung“, sagte Mehrl, die neben ihrem Beruf als Künstlerin auch als Werklehrerin an der Johann-Rieder-Realschule arbeitet. Die 62-Jährige ist außerdem seit 30 Jahren im Bereich der bildenden Kunst ehrenamtlich tätig. Bauer lobte das Engagement der Rosenheimerin und bezeichnete sie als eine „unglaublich beliebte Persönlichkeit“. Seit 2013 engagiert sich Mehrl im Vorstand des Kunstvereins und ist unter anderem für die Durchführung und Planung des Jahresprogramms verantwortlich, organisiert künstlerische Wettbewerbe und kümmert sich um die Sanierung der Räume des Kunstvereins. Auch überregional hat sie sich einen Namen gemacht, unter anderem als Präsidentin der Ausstellungsleitung „Große Kunstausstellung“ im Haus der Kunst in München. „Mein ganzes Leben dreht sich um die Kunst“, sagte Mehrl, die schon in der siebten Klasse beschlossen hatte, Künstlerin zu werden.

„Ich stecke viel Zeit und Energie in mein Ehrenamt und bekomme unheimlich viel zurück. Deswegen mache ich es“, sagte Mehrl.

Viel Zeit und Energie investiert auch Heinz Schmidt. Er ist bei zwei Vereinen tätig. Der Steuerberater ist Schatzmeister beim SV Pang. Dort setzte er sich unter anderem für den Bau des Kunstrasenplatzes und der Flutlichtanlage ein. Außerdem kümmert er sich um die Finanzen beim bayerischen Landessportverband und beim Kreisjugendring Rosenheim. Außerdem ist er seit fünf Jahren Vizepräsident und Schatzmeister beim TSV 1860 München. „Sind sie auch mal zuhause gewesen?“, scherzte Oberbürgermeisterin Bauer. Denn: Schmidt engagiert sich nicht nur im Sport, sondern ist auch Schatzmeister des Fördervereins des Karolinengymnasiums, im Elternbeirat und Revisor im Kinderschutzbund. „Meine Familie muss oft zurückstecken“, sagte er und fügte an: „Aber ich will einfach etwas zurückgeben.“

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