Spitzenplatz für Rosenheim

von Redaktion

Kompass zur Breitbandversorgung: Stadt setzt sich gegen 400 Mitbewerber durch

Rosenheim – Rosenheim belegt einen Spitzenplatz bei der Breitbandversorgung in Rosenheim. Das meldet der „Prognos-Digitalisierungskompass 2018“ im Handelsblatt. Demnach führt Rosenheim das Ranking der 401 Kreisfreien Städte und Landkreise in der Kategorie „Breitbandversorgung“ an.

Die Stadt liegt vor den Metropolregionen München, Köln, Hamburg und Berlin und auch vor Mittelzentren wie Regensburg, Erlangen, Augsburg oder Würzburg. In Rosenheim verfügen 99,4 Prozent der Unternehmen und Privathaushalte über einen Internetzugang mit mindestens 50 Mbit/s. Diese Flächendeckung in der Versorgung mit Highspeed-Internet erreicht, laut der Untersuchung, aktuell keine andere Stadt im Bundesgebiet.

Erfreut über das Ergebnis war auch Thomas Bugl, Wirtschaftsdezernent der Stadt, als er Komro-Geschäftsführer Gert Vorwalder die gute Nachricht überbrachte. Bugl sagte: „Dass Rosenheim bei der Breitbandversorgung die beste Standortqualität in der ganzen Republik aufweist, ist ein Pfund, mit dem die heimischen Unternehmen auf dem Weg in die digitale Wirtschaft wuchern können.“ Die Komro als städtischer Kabelnetzbetreiber habe alle Voraussetzungen „für einen Offensivkurs bei der digitalen Transformation geschaffen“. Jetzt liege es an den Unternehmen, diese Chancen auch zu nutzen.

Geschäftsführer Gert Vorwalder freut sich über den ersten Platz für Rosenheim im deutschlandweiten Ranking: „Dieser Spitzenplatz ist ein Ergebnis der tollen Gemeinschaftsleistung der Stadtwerke und der Komro beim kontinuierlichen Netzausbau mit Glasfaser im ganzen Stadtgebiet.“ Wie er sagte, bucht mehr als die Hälfte der Neukunden Internettarife mit Geschwindigkeiten zwischen 120 MBit/s und 400 MBit/s. Im Businessbereich können Unternehmen in Rosenheim aktuell Bandbreiten bis 10 Gigabit/s nutzen.re

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