Freistaat zahlt 2,1 Millionen Euro Zuschuss

von Redaktion

Am Bahnhof Nord entsteht ein videoüberwachtes Fahrrad-Parkhaus mit 886 Stellplätzen

Rosenheim – Eine gute Nachricht für die Stadt Rosenheim: Mit 2,14 Millionen Euro fördert der Freistaat Bayern den Bau eines weiteren Fahrrad-Parkhauses am Rosenheimer Bahnhof Nord. Damit übernimmt der Freistaat zwei Drittel der Kosten für die knapp 3,3 Millionen Euro teure Baumaßnahme.

886 neue Stellplätze soll die Anlage für Fahrräder enthalten, untergebracht werden können die Drahtesel auf drei Ebenen. Zusätzlich entstehen Schließfächer und Ladeschließfächer für E-Bikes. Videoüberwachung an den Eingängen und auf den Parkebenen sollen dafür sorgen, dass die Räder nicht gestohlen werden können, meldet die Stadt.

Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) nahm den Förderbescheid entgegen. Sie freut sich über den Zuschuss und sagte: „Wenn ein so wegweisendes Projekt zu fast zwei Drittel der Gesamtkosten vom Freistaat gefördert wird, unterstreicht das den Stellenwert, den Bayern der Kombination von Rad und Bahn im Pendelverkehr beimisst.“

Bauer spricht damit an, was Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart (CSU) seinem Ministerium zur Maxime gemacht hat: Die verschiedenen Verkehrsmittel sollen besser miteinander vernetzt werden. Besonders in der Kombination von Fahrrad und Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) liege ein „gigantisches Potenzial.“ Schließlich entlaste jeder Pendler, der mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahre, den Verkehr auf der Straße. Für Rosenheim sei mit dem neuen Fahrrad-Parkhaus eine Steigerung der Attraktivität verbunden.

Neben der finanziellen Unterstützung für den ÖPNV erhält Rosenheim Geld aus dem Städtebauprogramm „Stadtumbau“. Denn das Fahrrad-Parkhaus am Bahnhof Nord ist Teil eines Konzeptes, mit dem das Bahnhofsareal neu strukturiert und aufgewertet werden soll, meldet die Stadt.re

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