Rosenball begeistert Faschingsfans

von Redaktion

Seit 15 Jahren ist der Rosenball ein nicht mehr wegzudenkender gesellschaftlicher Höhepunkt in Rosenheim. Rund 1500 festlich gekleidete Ballgäste tummeln sich seither jedes Jahr auf den Tanzflächen im Kultur- und Kongresszentrum und begrüßen schwungvoll und gut gelaunt das neue Jahr und die neue Faschingssaison.

Das aktuelle Faschingsmotto: „Im Auge der Sphinx – Rosenheim erweckt die Pharaonen“.

Rosenheim – 15 Jahre – für die Faschingsgilde im Wirtschaftlichen Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim Zeit, mit einem neuen Konzept und einer starken Verjüngung des Präsidiums in die Ballsaison zu starten.

Um das Tanzvergnügen zu verlängern, begann der Rosenball dieses Jahr bereits eine Stunde früher als gewöhnlich. Kurz nach 19 Uhr begrüßte erstmals Sandra von Gottesheim als neue Präsidentin der Faschingsgilde und Nachfolgerin von Ernst Fürbeck formvollendet die Ballbesucher im Saal Bayern, flankiert von ihren ebenfalls neuen Vizepräsidenten Stefan Seidl und Maximilian Haimmerer. Besonders dankte von Gottesheim den vielen Sponsoren, Unterstützern und Helfern. „Diese Menschen machen es erst möglich, dass dieser Ball etwas ganz, ganz Besonderes wird.“

Und der Ball wurde etwas ganz Besonderes. „Wir wollten einen Generationenwechsel einläuten und mit einem jungen Team neue Akzente setzen. Dies ist uns, so hoffe ich, hervorragend gelungen. Das gesamte Präsidium ist seit vielen Jahren in der Faschingsgilde und im Elferrat aktiv und wird mit neuen Ideen das Kulturgut Fasching in Rosenheim beleben. Ich freue mich heute ganz besonders über die vielen jungen Leute im Publikum“, so Reinhold Frey, Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbands, der ausdrücklich Ehrenpräsident Ernst Fürbeck für seine langjährigen Verdienste im Präsidium dankte.

Der Rosenball, neben dem Stadt- und Landball das Großereignis der Rosenheimer Faschingssaison, ist ein Magnet für Junge und Junggebliebene. Eine willkommene Gelegenheit, Freunde und Bekannte zu treffen, mit ihnen gemeinsam zu feiern, zu plaudern und zu tanzen. Ein Höhepunkt ist alle Jahre wieder der eindrucksvolle Einzug der Debütanten-Paare unter Leitung von Christine und Zoltan Kesmarki. Seit November haben die 20 Paare in der Tanzschule Kesmarki nicht nur die Choreografien geübt, sondern auch den letzten Schliff in Etikette bekommen. Eine ganz besondere Überraschung wartete auf die Debütanten Vera Schlosser, Valentin Dressnandt, Lorine Fauchon und Johannes Kneer: Sie dürfen 2020 zur Eröffnung des Wiener Opernballs reisen. Voller Spannung auf dieses internationale Ballereignis sind die letztjährigen Gewinner Johanna Weber und Sebastian Oberst.

Mit „alles Walzer und viel Vergnügen“, eröffnete Hofmarschall Mario Schmitt, der gemeinsam mit Thomas Vodermayer durch das Programm führte, den Publikumstanz zur großartigen Tanzmusik des Hugo Strasser Tanzorchesters.

Weiterer Höhepunkt des Abends war die feierliche Inthronisation des Prinzenpaares Prinz Andrejas III., „Gebieter der Geschwindigkeit aus dem Reich der goldenen Metalle“, und Prinzessin Satya I., „Hüterin der Wahrheit vom schillernden Palast der Sonne“, von Hofmarschall Schmitt als „liebreizendstes Prinzenpaar zwischen Inn und Nil“ angekündigt. Nach der Zepterübergabe durch die Faschingspräsidentin verkündete das Prinzenpaar: „Wir sind unheimlich stolz, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.“

Nach einem mitreißendem Gardetanz unter Leitung von Gardemajor Ramona Benkert, bei dem die feschen Mädels nicht nur aufreizend viel Bein zeigten, sondern auch in perfektem Spagat die Choreografie von Tanja Fegg und Elferrat Thomas Stadler meisterten, überreichte Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer den goldenen Schlüssel der Stadt mit ein wenig Verzögerung an das Prinzenpaar, da Schlüsselkind Viktoria sich nur ungern von seinem Schatz trennen wollte. „Die Garde war perfekt, super toll, ein großartiger Gardemarsch“, so Bauer. Für Begeisterung während des Abends sorgten auch die Showeinlagen des Profitanzpaares David Riegler und Ksenia Makhortova sowie der Showtanz der Faschingsgilde mit seiner Reise ins alte Ägypten unter dem Motto „Im Auge der Sphinx“.

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