Omnibusbahnhof kommt gut an

von Redaktion

16 Linien teilen sich die zehn Haltestellen

Rosenheim – Die Zwischenbilanz nach einem halben Jahr fällt positiv aus: Die Haltestellenbelegung am Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) hat sich bewährt, findet die Stadt Rosenheim. „Die Logistik passt und wird von den Linienbetreibern wie von den Kunden gut angenommen“, zeigte sich der RoVG-Geschäftsführer der Stadt, Ordnungsdezernent Herbert Hoch, zufrieden.

Mit der Eröffnung des Regionalen Omnibusbahnhofes am Südtiroler Platz Anfang Juli 2018 ging für die Bürgerinnen und Bürger aus der Region Rosenheim, aber auch für die Busunternehmer ein Wunsch in Erfüllung. 16 Linien des regionalen Omnibusverkehrs aus dem gesamten Landkreis teilen sich die zehn Haltestellen, die der ROB bietet. Die Anbindung zur Bahn funktioniert, ebenso das Zusammenspiel mit dem Stadtbusverkehr, dessen Haltestellen an der Luitpold- und Bahnhofstraße liegen, freut sich Hoch.

Zehn Haltestellen

für 16 Linien

zusammengefasst

Die zehn Haltestellen des ROB wurden, wie berichtet, mit dynamischen Abfahrtsanzeigern ausgestattet. Auch an den beiden großen Übersichtsanzeigern besteht für Fahrgäste die Möglichkeit, die Abfahrten der Busse vorlesen zu lassen. Ein Übersichtplan zeigt die Lage der zehn Haltestellen des ROB am Südtiroler Platz einschließlich der vier Haltepunkte für den Schienenersatz- und -notverkehr und die Lage der Haltestellen des Stadtverkehrs Rosenheim an der Bahnhofstraße für die Busse in Fahrtrichtung Stadtmitte sowie die beiden Haltepositionen in der Luitpoldstraße. Eine Besonderheit besteht für die Linie 9490 (mit Ziel Kirchdorf, Nußdorf, Windshausen). Diese Haltestelle befindet sich in der Klepperstraße am dortigen Zugang zur Gleisunterführung.

Mit der Fertigstellung des Regionalen Omnibusbahnhofes wurde auch der erste Bauabschnitt des Südtiroler Platzes mit einem Parkplatzangebot für Kurzzeitparker (22 Pkw-Stellplätze), davon zwei für Schwerbehinderte, sowie 21 Kraftradstellplätze freigegeben.

Neben der bewachten Fahrradstation der Caritas wurde eine überdachte Abstellanlage für 294 Fahrräder errichtet. Sowohl für Elektrofahrzeuge als auch für E-Bikes gibt es Ladestationen. „Auch dieser ‚Kiss-&-Ride‘-Platz (Anmerkung der Redaktion: Kiss and Ride steht für küssen und fahren als Symbol für das schnelle Absetzen und Abholen von Bahnfahrern) und die zusätzlichen Fahrrad-Abstellanlagen finden immer größeren Zuspruch“, zeigte sich Hoch über die Akzeptanz der neuen Mobilitätsdrehscheibe in der Stadt Rosenheim erfreut.re

Es bleibt bei den Haltestellen an der Bahnhof- und Luitpoldstraße

Warum werden nicht auch die Haltestellen der Stadtbusse aus der Bahnhofstraße und der Luitpoldstraße an den neuen zentralen Regionalen Omnibusbahnhof verlegt?, fragen sich immer wieder Bürger. Die Stadt verweist darauf, dass die Trennung von Stadt- und Regionalbusverkehr in der heutigen Form das Ergebnis einer langen Diskussion zur städtebaulichen Rahmenplanung und zum zugehörigen Verkehrskonzept für die „Mobilitätsdrehscheibe“ Bahnhof gewesen sei. Der Beschluss dazu sei im Stadtrat gefallen.

„Ob zukünftig Haltepunkte der Stadtbuslinien am ROB eingerichtet werden, werden die Ergebnisse der Fortschreibung des Nahverkehrsplans zeigen.“ duc

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