Zum Vortrag „Eremiten in Bayern“ lädt der Historische Verein am Donnerstag, 14. Februar, in das Hans-Schuster-Haus, Innsbrucker Straße 3, ein. Obwohl Eremiten im barocken Bayern lange zur Alltagskultur gehörten, ist über ihre Lebens- und Glaubenswelt überraschend wenig bekannt. Dabei lebten in der Zeit zwischen 1600 und 1804 im heutigen Freistaat mehrere Tausend Einsiedler. Referent Dr. Georg Werner, Kinder- und Jugendpsychologe sowie Ethnologe, wird die Entwicklung des Eremitentums und die Gründe für das verstärkte Auftreten im Barockzeitalter herausarbeiten. Die Veranstaltung, die im Rahmen der Kooperation mit der VHS zum Jahresthema „Bayern“ stattfindet, beginnt ist um 19.30 Uhr.