Rosenheim – Die Stadt hat sich im Jahr 2015 dazu entschlossen, weniger Geld auszugeben für die Begrünung der Verkehrsinseln in Rosenheim. Es sollten sich Magerflächen und Blühwiesen bilden. Hintergrund der Entscheidung war ein Einbruch in der Gewerbesteuer. Die Stadt musste sparen. Eine Stellungnahme zum Sachstand fordert die SPD-Stadtratsfraktion ein. Im nächsten Umweltausschuss sollen Vertreter des Umweltamtes Auskunft geben. Zufrieden ist die SPD mit dem Zustand der Begrünung nicht, wie sie in einer, dem Antrag beigefügten Pressemeldung, mitteilt. Sowohl der Fraktionsvorsitzende Robert Metzger als auch Stadträtin Elisabeth Jordan äußern sich kritisch, fordern eine „Neubewertung“, gerade im Hinblick auf das erfolgreiche Volksbegehren Artenschutz.