Die künstlerische Seite der Messe: Striche, Drechselarbeiten und Fackeln

von Redaktion

Zwölf Messehallen und 300 Aussteller: Die Messe Rosenheim ist auch heuer wieder ein Schaufenster der regionalen Wirtschaft. Bei einem Rundgang über das Messegelände fallen den Besuchern aber auch einige Künstler und Kunsthandwerker ins Auge. Jürgen Weing (links) beispielsweise – der Künstler und Lyriker kommt aus dem Allgäu. In seinen Zeichnungen konzentriert er sich vor allem auf die Darstellung des Wesentlichen. „Die Kunst des Weglassens und das Ideal der Reduktion fasziniert mich“, sagt Weing. Diese Faszination drückt er auch mit seinen Zeichnungen aus: Feine, schwarze Linien, aufs wesentlich reduzierte Figuren und nur wenig farbliche Akzente. Einige Hallen weiter arbeitet der Manfred Rackl (Mitte) von Fredl‘s Drechselbude. Am Stand liegt Holzgeruch in der Luft. In liebevoller Handarbeit fertigt der Kolbermoorer einen Deckel für eine Zirbenholzdose an. Während das Werkstück auf der Drehbank rotiert, arbeitet er mit einem scharfen Stemmeisen die Details heraus. Zweieinhalb Stunden dauert es, bis das hölzerne Schmuckstück fertig ist. Carsten Boger (rechts) von der Metallmanufaktur JM Feuer bietet selbst gemachte Fackeln an. Die Produkte sind aus Stahl, die Motive in feinster Handarbeit gestaltet. Wie genau das geht, sei ein Betriebsgeheimnis, sagt Boger. Er arbeitet übrigens schon seit zehn Jahren in der Metallmanufaktur. „Die Fackeln sind einfach schön“, sagt er. Die Besonderheit: Sie brennen mit Toiletten- papierrollen.Fotos Schlecker

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