Rosenheim – Im Rosenheimer Stadtteil Erlenau sollen die Verkehrsinseln grüner werden. Zu dieser Entscheidung kamen die Stadträte im Ausschuss für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Anlass für die Diskussion war ein Antrag der SPD-Stadtratsfraktion.
Die Stadt hatte sich im Jahr 2015 dazu entschlossen, weniger Geld für die Begrünung der Verkehrsinseln auszugeben. Die Haushaltslage war schwierig, Sparen war angesagt. Statt einer aufwendigen Bepflanzung sollten Magerflächen und Blühwiesen auf den Verkehrsinseln wachsen. In ihrem Schreiben an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) hatte die SPD eine Stellungnahme zum aktuellen Sachstand gefordert.
Besonders bemängelte die Fraktion dabei die Situation in der Erlenau. Als „unmöglich“ bewertete auch Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer die Optik dieser Flächen. Es sei vor allem Unkraut zu sehen, bestätigte außerdem der Leiter vom Umwelt- und Grünflächenamt, Ralf Seeburger. „Da gehört etwas Gescheites hin, so kann und darf es nicht ausschauen“, sagte Bauer. Ihr Wunsch: Ein Gärtner soll die Fläche gestalten.
Seeburger plant, nach Wunsch der Oberbürgermeisterin, jetzt eine Anpflanzung von Stauden, Gräsern und Astern. „Es soll blühen“, sagt er. Dies sei auch im Hinblick auf das erfolgreiche Volksbegehren „Artenschutz“ wichtig.
Zufrieden mit der Entscheidung ist auch Stadträtin Judith Kley-Stephan (Grüne): „Die kleinen Flächen in der Stadt sind total wichtig und bereichern das Stadtbild unheimlich.“ hei