Gefahr auf den Bäumen: Derzeit schlüpfen die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Sie sind stark behaart und besitzen bereits ab dem dritten Larvenstadium rund 600000 mit Widerhaken versehene fast unsichtbare Brennhaare. Sie enthalten das Nesselgift Thaumetopein, einen Eiweisstoff, der bei Menschen Juckreiz, Quaddelbildung, Atemwegsreizungen sowie Schwindel und Fieber auslösen kann. Auch die Gespinstnester und die im Raupenkot enthaltenen Brennhaare behalten jahrelang ihre allergische Wirkung, teilt die Stadt Rosenheim mit. Sie bittet daher, bei einem Befall in der Stadt umgehend das städtische Umwelt- und Grünflächenamt zu verständigen, unter Telefon 08031/3651692, auch per Mail an: umweltamt@rosenheim.de.