Rosenheim – „Ist ein Ende der regen Bautätigkeit in Happing in Sicht? Wie viel Straßenverkehr verträgt dieser Stadtteil noch? Oder wird die Verkehrssituation in Happing zu einer ungelösten oder nicht mehr lösbaren Aufgabe?“ Mit diesen Fragen eröffnete Klaus Hohmann, Vorsitzender des Eigenheimervereins Happing, jetzt vor rund 100 Mitgliedern die Jahreshauptversammlung des Vereins.
Forderung nach Verkehrsplanungen
Den nach seiner Einschätzung „dringenden und nachvollziehbaren Forderungen“ von Happinger Vereinen und Initiativen nach städtebaulichen Verkehrs- und Strukturplanungen für den Rosenheimer Süden schloss sich der Vorsitzende im Namen der Mitglieder vollinhaltlich an.
Auch strittige Themen wie Bahnübergänge in Happing, Brennerzulaufstrecke und der Ausbau der Kufsteiner Straße diskutierten die Mitglieder bei der Versammlung. Hohmann konnte aber auch über „positive Entwicklungen“ in Happing berichten. „Unser Bürgerhaus ist mittlerweile zu einem sehr beliebten Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Die Realisierung dieses Bauvorhabens ist auch der Hartnäckigkeit des Eigenheimervereins Happing zu verdanken“, sagte der Vorsitzende. Ferner erfreute sich der „Nahkauf“ großer Beliebtheit. Ebenso freute sich der Vorsitzende darüber, dass die Happinger Feuerwehr nach jahrelangen Bemühungen endlich eine neue Heimat bekommen soll.
Vereinsintern wurden die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen, Nachwahlen durchgeführt und die geplanten Ausflüge vorgestellt. Auch vorgesehene Veranstaltungen und Aktionen wie das Stadtteilfest oder der Leonhardiritt wurden von den Veranstaltern vorgetragen.
Plädoyer für die Wohnqualität
„Wir sehen die Lebens- und Wohnqualität in Happing durch die stetige Zunahme von Wohnbebauung und Straßenverkehr erheblich gefährdet. Gemeinsam mit dem Bürger- und Stadtteilverein sowie der Initiative Lebenswertes Happing muss es uns gelingen, auch in Zukunft einen lebens- und liebenswürdigen Stadtteil Happing zu erhalten“, forderte Klaus Hohmann abschließend.