Eine Hymne für Rosenheim

von Redaktion

Heute: Die „Guten A-Band“ tritt bei der Wirtshausroas im Ballhaus auf

Rosenheim – Zwei Männer, vier Instrumente und jede Menge gute Laune: Günther Wimmer und Guido Fuchs sind die „Guten A-Band“. Ihr neues Lied „Rosenheim“ ist ein Ohrwurm und hat das Potenzial die neue Hymne der Stadt zu werden, jedenfalls wenn es nach den zahlreichen Fans geht. Bei der heutigen Wirtshausroas treten die Sänger von 0 bis 2 Uhr im Rosenheimer Ballhaus auf. Im Gepäck: ihr neues Lied und viele andere musikalische Stücke.

Günther Wimmer und Guido Fuchs kennen sich schon seit dem Sandkasten. Ihr Alter verraten sie nicht. Auch der Beziehungsstatus bleibt ein Geheimnis. „Wer es verrät, muss dem anderen ein 100-Liter-Bierfass spendieren“, sagt Wimmer. Er kommt aus Petting, Fuchs aus Traunstein. Mit der Band „Die Springer“ schnupperten sie erstmals Bühnenluft – mit deutschlandweitem Erfolg.

Band entsteht

vor zehn Jahren

Vor zehn Jahren beschlossen sie, etwas Eigenes zu machen. „Wir wollten für einen Abend nur Lieder spielen, die uns gefallen“, erinnert sich Wimmer. Sie singen Covers von Johnny Cash, den Ärzten, den Sportfreunden Stiller und U2. Nach dem Konzert bekommen sie zahlreiche Anfragen für weitere Auftritte. Der Abend ist die Geburtsstunde der „Guten A-Band“. Der Name kommt von den 20-Uhr-Nachrichten. „Jeder, der die Nachrichten hört, hat automatisch die Verbindung zu uns“, sagt Fuchs und fügt hinzu: „Der Name ist extrem clever.“

Zehn Jahre später ist die Band europaweit bekannt. Sie trägt ihre Rock-, Pop- und Indie-Covers nicht nur in Deutschland, sondern auch in Portugal, Island, Italien und der Schweiz vor. Das Besondere: „Wir sind nur zu zweit, aber wir klingen wie eine Fünf-Mann-Band“, weiß Fuchs. Er spielt Schlagzeug, Gitarre, Klavier und Bass. Manchmal alles gleichzeitig. Günther ist für die eigenwillige Interpretation der Lieder verantwortlich. Ihr Ziel: Bei ihren Auftritten wollen sie für eine Wohnzimmer-Atmosphäre sorgen. Also dekorieren sie die Bühne mit einer alten Wohnzimmerlampe von Oma, einem Teppich und einem Aquarium.

Die Idee geht auf. Ihre Konzerte sind gut besucht, Leute erkennen sie auf der Straße und Stars wie Rock-Legende Peter Kraus buchen sie für Auftritte. Außer den gecoverten Liedern gibt es auch eigene, wie eben der Hit „Rosenheim“. Ein Lied über Rosen und Romantik in Rosenheim, das beim Starkbierfest entstanden ist. „Wir haben beim Soundcheck rumgealbert und ein paar Sätze zusammengedichtet“, sagt Wimmer.

Die Zuschauer sind begeistert, also arbeitet das Duo – dieses Mal ernsthaft – an dem Text und der passenden Melodie. Auch für das Musikvideo überlegte sich die Band etwas ganz Besonderes. Mit einem Kameramann, einem Lautsprecher und ohne Plan ging es, gleich zweimal, in die Rosenheimer Innenstadt. Hier verteilten die beiden Rosen an Passanten. Der Kameramann hält alles fest. Die letzten 20 Sekunden des Videos fehlen noch und sollen bei der heutigen Wirtshausroas gedreht werden.

Auf ihrer Facebook-Seite haben die beiden Teile des Musikvideos bereits veröffentlicht. In den Kommentaren sprechen die Fans von einer „Hymne für Rosenheim“. Erfolg, mit dem die Band nicht gerechnet hätte: „Wir hätten niemals gedacht, dass das Lied so gut ankommt.“ Und obwohl die beiden Künstler nicht in Rosenheim leben, liegt ihnen die Stadt dennoch am Herzen. „Wir sind über Freunde mit der Stadt verbunden“, sagen sie. Und jetzt auch noch mit einem Lied.

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