Lokschuppen: Grüne fordern „Wohlfühlplatz“

von Redaktion

Stadtratsfraktion beantragt, den Außenbereich im Detail zu planen

Rosenheim – Der Umbau und die Sanierung des Rosenheimer Lokschuppens geht voran. Bisher wurde viel über das neue gastronomische Konzept im Lokschuppen diskutiert. Jetzt rückt der Außenbereich in den Fokus. Der Siferlinger Bildhauer Rupl Endriss wird dort eines seiner Kunstwerke aufstellen (wir berichteten). Und die Grünen beantragen, gemeinsam mit ÖDP-Stadtrat Horst Halser, eine Überplanung der Flächen, über die dann der Stadtrat diskutieren soll.

In ihrem Schreiben an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) fordert die Stadtratsfraktion der Grünen eine Planung, die den gesamten Außenbereich vor dem Lokschuppen umfasst, aber auch den Grünzug parallel zur Rathausstraße. Im Detail wollen die Grünen wissen, wie der Außenbereich des Bistros einmal aussehen wird, welche Gebäude dazu dienen, Müll und Leergut unterzubringen, und sie setzen sich ein für ausreichend Fahrradstellplätze für die Besucher des Ausstellungshauses.

In der Begründung zu ihrem Antrag geben sie an, dass „bei den bisherigen Vorlagen kein Wort über die Planung des Außenbereichs vor dem Lokschuppen verloren wurde“. Alle notwendigen logistischen Einrichtungen müssten so gestaltet werden, dass die Wirkung des historischen Gebäudes nicht beeinträchtigt werde. Insbesondere setzen sie sich dafür ein, dass das neue Bistro ganzjährig betrieben wird, also auch innerhalb der ausstellungsfreien Zeit. Bisher steht eine solche Entscheidung lediglich im Raum, ist nicht abschließend geklärt. Die Stadtratsfraktion der Grünen sieht in dem gastronomischen Angebot die Möglichkeit, einen attraktiven „Wohlfühlplatz“ zu schaffen, „der zum Verweilen“ einlade. Der Antrag wird nun in der Verwaltung geprüft.bw

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