Wenn Luftblasen nach unten sinken

von Redaktion

IGG-Schüler bei internationalem Physik-Wettbewerb in Österreich

Rosenheim – Jeder kennt das Phänomen von aufsteigenden Luftblasen, zum Beispiel in sprudelndem Wasser. Unter gewissen Bedingungen können Luftblasen aber auch nach unten sinken. Wie das geht, weiß Quirin Kirchhof, Schüler am Ignaz-Günther-Gymnasium. Er hat das Phänomen, das zum Beispiel bei Raketenstarts auftritt, untersucht und dafür ein wassergefülltes Gefäß mithilfe eines Lautsprechers unter Vibration gesetzt.

Die Ergebnisse präsentierte der Schüler beim internationalen Wettbewerb AYPT (Austrian Young Physicist’s Tournament) an der Montanuniversität in Leoben. In Physics Fights treten dort drei Teams gegeneinander an. Das erste Team stellt seine Ergebnisse unter den kritischen Augen des zweiten Teams vor. Dieses nimmt den Referenten in die Mangel und versucht Fehler oder nicht beachtete Parameter in dem Projekt zu identifizieren.

Zusammengefasst und analysiert wird der ganze Fight von dem dritten Team. Zum Schluss stellt eine Jury Fragen und bewertet die Leistungen der Teams. Seine Mitschülerin Miriam Mosbach zeigte, wie man mithilfe von Sojasoße eine Linse bauen kann.

Miriam Mosbach hatte die Gelegenheit, den Effekt, der zum Beispiel in der Laserchirurgie relevant ist, mithilfe verschiedener Hochleistungslaser im „PhotonLab“ des Max-Planck-Institutes für Quantenoptik in München zu untersuchen.

Unterstützt wurde das Team Germany Rosenheim tatkräftig von Charly Ahrendts, einer befreundeten Schülerin aus Kassel, Teamleaderin Johanna Bruckner, ehemalige Schülerin am IGG, und Lehrer Dr. Thomas Grillenbeck, der auch als Juror vor Ort war.

Für die Schüler ist die Teilnahme an so einem Wettbewerb ein großer Gewinn. Miriam Mosbach fasst es so zusammen: „Trotz des straffen Zeitplans und einer gewissen Anspannung während der Fights hatten wir auch eine Menge Spaß. Der internationale Austausch und die Physik auf hohem Niveau – das ist schon sehr interessant.“

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