Rosenheim – Zum Parteitag mit Neuwahlen traf sich die SPD Rosenheim im Happinger Hof. Die amtierende SPD-Unterbezirksvorsitzende Elisabeth Jordan sagte: „Mit Maria Noichl haben wir nicht nur den direkten Draht ins Europaparlament, Europa begegnet uns auch in Rosenheim täglich, in den vielen Förderungen in Stadt und Landkreis durch die EU. Der 26. Mai ist daher nicht nur wichtig, unsere Region weiterhin zu stärken, sie ist auch eine Richtungswahl“.
Neben dem europapolitischen Teil stand am Parteitag auch die Wahl eines neuen Vorstandes an. Jordan verabschiedete zunächst Silvia Petzke aus Happing aus dem Vorstand, die aus familiären Gründen keinen Sitz im Vorstand mehr einnimmt. Auch der langjährige Kassier der SPD Rosenheim, Hans Fingernagel, legte sein Amt nieder, wird aber als Beisitzer weiterhin dem Vorstand angehören. Mit Susanne Kieslinger, neugewählte Vorsitzende der SPD Frauen, Susanne Zellner als Beisitzerin sowie Chris Lehmann, neugewählter Kassier, begrüßte die wiedergewählte Elisabeth Jordan somit drei neue Mitglieder im Unterbezirksvorstand. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Thomas Frank und Robert Metzger bestätigt, Schriftführerin ist weiterhin Judith Schäfer. „Wir freuen uns auf frische Impulse und eine gute Zusammenarbeit in neuen Vorstand“, so Jordan.
Den Blick auf die Kommunalpolitik richtete auf dem Parteitag der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Robert Metzger. Neben der Verkehrspolitik stand auch die Wohnpolitik mit bezahlbarem Wohnraum im Mittelpunkt seines Berichts. So hatte die SPD-Stadtratsfraktion in einem Antrag gefordert, dass anstelle von Gewerbe auf den Baufeldern 4, 5 und 6 des Bahnhofes Nord bezahlbare Wohnungen entstehen solle. Metzger verwahrte sich daher gegen die Vorwürfe der Oberbürgermeisterin in der letzten Stadtratssitzung, die SPD wolle Menschen mit niedrigem Einkommen in unzumutbare Wohnungen „stecken“. „Wenn es auf diesen Flächen, so wie vom aktuellen Investor vorgesehen, für ältere Menschen und Studenten zumutbar ist zu wohnen, dann auch für Menschen mit niedrigen Einkommen“, stellte Metzger klar.
Metzger stellte die SPD Mitglieder bereits auf die Arbeit in den nächsten Monaten ein: „Nach der Europawahl 2019 ist vor der Kommunalwahl 2020“, so Metzger abschließend.