Rosenheim – Den öffentlichen Nahverkehr stellt die Stadtratsfraktion der Rosenheimer Grünen in den Mittelpunkt eines Antrags an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU). Ziel des Antrags ist es, den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern und zukunftsfähig zu machen, nicht nur mit Blick auf seine Nutzer, sondern auch mit Blick aufs Klima.
Um das zu erreichen, haben die Grünen in ihrem Schreiben insgesamt sieben Maßnahmen und Ziele formuliert:
• Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss ausgebaut und erweiterter werden. In welchem Umfang, das soll sich am prognostizierten Bevölkerungszuwachs orientieren. Mindestens. Denn optimalerweise sei „eine Steigerung des ÖPNV-Anteils am Gesamtverkehr auf den Bundesdurchschnitt“.
• Rosenheim soll einen Verkehrsverbund erhalten mit einheitlichem Tarif- und Fahrkartensystem sowie einem einheitlichen Erscheinungsbild.
• Die Konzessionslaufzeiten sollen harmonisiert werden.
• Der ÖPNV braucht ein durchgängiges Wochenendangebot, das Anruf-Sammel-Taxi dient lediglich der Ergänzung.
• Die Unternehmen, die am ÖPNV von Stadt und Landkreis Rosenheim beteiligt sind, tauschen nach und nach ihre Fahrzeuge aus und ersetzen sie durch luftschadstofffreie Fahrzeuge. Eine schadstofffreie Fahrzeugflotte ist bis 2030 zu erreichen.
• Die Barrierefreiheit der Infrastruktur des ÖPNV muss bis 2030 erreicht sein.
• Kundenwünsche und Kundenzufriedenheit werden in einem Qualitätmanagement erfasst, das jährlich einen Bericht erstellt und den politischen Entscheidungsträgern Verbesserungsmaßnahmen vorstellt.