Der Wertstoffhof der Firma „Zosseder“ in Wasserwiesen war Schauplatz einer Großübung der Freiwilligen Feuerwehren Pang, Raubling und Nicklheim. 80 Einsatzkräfte unter der Leitung von Günter Scholz, dem Kommandanten der Feuerwehr Pang, übten den Ernstfall. Das bedeutete: Feuer auf einem Gelände nahe der Autobahn mit vielen brennbaren Materialien. Und dazu die Schwierigkeit, dass es nur zwei Wasserquellen gibt, nämlich das Wasser aus der Kalten sowie aus einem Oberflur-Hydranten, der am Eingang des Wertstoffhofes steht. Zunächst musste die Polizei die Autobahn sperren, da sich dort die Sicht aufgrund der Rauchentwicklung deutlich verschlechtert hatte. Die Feuerwehr Pang baute die Wasserversorgung aus der Kalten auf, die beiden anderen Wehren sorgten für Wasser aus dem Hydranten. Neun Löschfahrzeuge waren im Einsatz, die Einsatzkräfte trugen Atemschutz. Simuliert wurde, dass sich die Flammen nach und nach immer weiter ausbreiten, schließlich auch übergreifen auf den Dachstuhl eines Gebäudes. Die Einsatzkräfte machten ihre Sache gut, am Ende war Einsatzleiter Scholz zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Allerdings zeigte sich auch, dass das Wasser aus dem Hyrdranten nicht ausreichte, zu wenig Wasser kam in den Schläuchen an. Was vermutlich an der zu kleinen Leitung lag. In der Folge müsste im Ernstfall mehr Wasser aus der Kalten gepumpt werden, um einen solch großen Brand am Wertstoffhof in Wasserwiesen zu löschen, meldet die Feuerwehr. Und wie es sich für eine erfolgreich absolvierte Übung gehört: Am Ende gab es für alle Einsatzkräfte eine gemeinsame Brotzeit.Foto re