Rosenheim – Starke Erinnerungslücken hat ein Rosenheimer (20) an das, was sich am Samstagmorgen, um 2.50 Uhr, vor einer Gaststätte in Rosenheim abgespielt hat. Nachdem der 20-Jährige die Nacht in der Ausnüchterungszelle der Polizei verbracht hatte, könne er sich kaum mehr daran erinnern, was ihn in die Zelle gebracht habe, meldet die Polizei. Offensichtlich hat sich Folgendes zugetragen: Der Rosenheimer besuchte ein Lokal an der Kaiserstraße und hatte plötzlich die Idee, einem anderen Gast mit einem Stift seinen Namen auf den Unterarm zu schreiben. Das missfiel dem Mann, beide gingen vor die Tür, um sich zu schlägern. Dabei ging der 20-Jährige zu Boden und zog sich Schürfwunden und Prellungen am Bein zu. Der unbekannte Täter lief davon. Die Polizei traf den Verletzten noch vor Ort an und teilt mit, der Rosenheimer habe sich nicht helfen lassen, sondern die Einsatzkräfte beleidigt und beschimpft. Dass er zu viel getrunken hatte, steht außer Zweifel. Ein Test mit dem Alkomat sei aber nicht möglich gewesen. Schließlich habe es keine andere Möglichkeit gegeben, als den 20-Jährigen in Gewahrsam zu nehmen und ihn in der Zelle ausnüchtern zu lassen.