Rosenheim – 300 Sängerinnen, 150 Instrumentalistinnen und drei Chöre: Das Frühjahrskonzert der Rosenheimer Mädchenrealschule verzauberte das Publikum.
Den Anfang machten fünf Gesangssolistinnen, unter der Leitung von Fritz Stimmer. Viel Applaus gab es auch für Lilith Baier aus der 7b, die als einzige Violinistin mit ihrer russischen Fantasie von Leo Portnoff das Publikum begeisterte.
Dennoch gehörte der Abend vor allem den Bläserinnen der verschiedenen Orchester. Die Mädchen der fünften Klasse hatten fast sechs Monate geübt, um sich auf ihren Auftritt vorzubereiten. Ihr Repertoire reichte einmal rund um die Welt: Vom „Boarisch Hiasl“ über die Themenmusik aus den „Simpsons“, bis zur Filmmusik von „James Bond“ und „Ghostbusters“.
Das Orchester der siebten bis zehnten Klassen spielte außerdem den Klavierzyklus von Modest Petrowitsch Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“. Mozarts „Marsch der Priester“ aus der Zauberflöte bot einen Kontrast zu den „Spirituals“, die der Chor aus den sechsten Klassen präsentierte.
Ein Höhepunkt stand nicht im Programmheft: Die Mädchen Abschlussklasse 10 hatten selbst ein Stück komponiert und stellten dies ihren Lehrern und dem Publikum vor.
Den Abschluss bot das Stück „Bohemian Rhapsodiy“ von Freddy Mercury, mit dem die Zuhörer in den Abend entlassen wurden.