Ein Sommerabend mit James Bond und Robin Hood

von Redaktion

Konzert des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums im Ballhaus begeistert die Besucher

Rosenheim – Der Abkühlung durch die Regenschauer zum Trotz: Im Rosenheimer Ballhaus ging es jetzt beim Sommerkonzert des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums heiß her. In einem abwechslungsreichen Programm überboten sich Solisten und Ensembles in ihrer musikalischen Leistung.

Bereits die Eröffnung durch das Orchester mit „Action Movie“ von Kathy und David Blackwell, dem Titelsong „I do it for you“ aus der Robin-Hood-Verfilmung von 1991 und der Themenmusik zu „The Pink Panther“ wies auf das Kommende voraus: einen bunten Reigen unterschiedlicher Stilelemente. Frode Gilles meisterte mit seiner Posaune das jazzige „Crying over you“ des britischen Komponisten Darren Fellows. Dazu passend schloss sich Felix Langer mit dem „Maple Leaf Rag“ von Scott Joplin an.

Anschließend zog der Unterstufenchor mit einem Intro zu „Hakuna matata“ nach vorne zur Bühne, um dann ein Stück aus „König der Löwen“ zu präsentieren. Es folgten ein Ausflug mit Rumba-Rhythmus nach Südamerika sowie der Bond-Song zu „Skyfall“, unterstützt durch eine Choreografie.

Ibsaa Kelbessa entführte die Zuhörer dann gleich mit den melancholischen Klängen der „Orientale“ des französischen Komponisten Joseph Edouard Barat in den Nahen Osten. Das Wandern wiederum als Grundthema des Lebens in seiner innigsten und tiefsten Bedeutung zeigte Elias Mädler in den beiden Kunstliedern „Gute Nacht“ aus der Winterreise von Franz Schubert, in der die Vergänglichkeit der Liebe zum Ausdruck kommt.

Zurück in die Heimat brachte das Publikum dann die Volkmusikgruppe mit einem Volkslied und einem Zwiefachen. Das Männerensemble der Oberstufe bot Freddie Mercurys „Crazy little thing called love“ dar, bevor Manuel Kroh am Klavier die „Träumerei“ aus den Kinderszenen von Robert Schumann wie aus einer anderen Welt herüberschweben ließ.

Virtuos am Kontrabass

Wie gut man als Solist den Kontrabass bereits in jungen Jahren beherrschen kann, demonstrierte Eva Brockhaus – Preisträgerin bei Jugend musiziert – mit Emil Tabakovs Stück „Motivy“. Nach dem gospeligen „Name of the Lord“ stellte das Vokalensemble der Oberstufe mit „Viva la musica“ quasi das Motto des Abends vor, einer Komposition von Iván Eröd.

Volksfestähnliche Stimmung machte sich dann breit bei der Percussion-Aufführung von „The Whistler“, komponiert von George Hamilton Greene, in der Besetzung mit Drumset, Xylophon, Marimbaphon und Vibraphon. Dies steigerte sich dann durch die Darbietung von „Stitches“, „Thinking out loud“ und „Blue Moon“ des großen Chores.

Endgültig zum Toben brachte den Saal dann abschließend die Big Band mit den Nummern „Sunny“, „Man in the mirror“ und „We are Familiy“. Die Zuhörer erklatschten sich noch eine Zugabe: „Seven nations army.

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