Rosenheim – Mit dem Titel „Labyrinth – ein Traumspiel“ treffen sich junge Schauspieler aus Bethlehem und von der Waldorfschule Rosenheim dieses Jahr zum dritten Mal, um die Ideen, die sie in diesem Stück umsetzen wollen, gemeinsam zu erarbeiten. Grundlage ist eine surreale Suche jedes Einzelnen nach dem eigenen Weg. Themen sind Flucht und Vertreibung, Beziehungsaufbau, Wertesuche, Authentizität. Wie gehen wir miteinander um? Welche neuen Wege gilt es zu gehen in der heutigen Welt?
Alle Szenen basieren auf Träumen, die szenisch umgesetzt werden. Das Besondere an diesen Projekten ist, dass sich die Jugendlichen vorher nicht kennen, dass jede Gruppe für sich Szenen zum Thema ausarbeitet und man sich dann in Bethlehem trifft, um eine Woche lang ein Theaterstück zusammenzusetzen, zu proben und sich kennenzulernen. Am Ende der Woche findet eine erste Aufführung in Bethlehem statt. Eine Woche später finden sich die jungen Palästinenser zum Gegenbesuch in Bayern ein.
Durch die gemeinsame Zeit, sowohl in Palästina wie auch in Deutschland, haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Einblicke in die jeweils andere Kultur, in die Lebensumstände zu gewinnen und sich auszutauschen über Wünsche, Pläne, Ideen und Hoffnungen, die sich trotz aller äußeren Umstände erstaunlich ähnlich sind.
Die Premiere findet am Donnerstag, 4. Juli, um 20 Uhr im Leo 17, Leopoldstraße 17, in München statt. Eine weitere Aufführung gibt es am Sonntag, 7. Juli, um 20 Uhr im Ballhaus Rosenheim. Der Eintritt ist frei, Karten sind aber erhältlich bei der Waldorfschule unter 08031/400980 und an der Abendkasse.re