Rosenheim – Im Oktober 2014 hatte der Ausschuss für Verkehrsfragen und Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beschlossen, alle Ampeln in der Stadt rund um die Uhr brennen zu lassen. Ziel war es damals, mehr Sicherheit zu schaffen für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt oder behindert sind.
Wie berichtet, hat die CSU-Fraktion nun eine Kehrtwende vorgeschlagen. Um nachts einen reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen, sollten gegebenenfalls ausgewählte Anlagen doch wieder ausgeschaltet werden. Klar dagegen spricht jedoch die Straßenverkehrsordnung, die vorsieht, dass Ampeln auch nachts in Betrieb sein sollen.
Zu einer Diskussion bezüglich des Themas kam es aber gar nicht. CSU-Stadtrat Daniel Artmann kündigte an, den Antrag zurückstellen zu wollen, da es noch keine Gelegenheit gegeben habe, mit der Behindertenbeauftragten der Stadt darüber zu sprechen.
Obwohl dieser Antrag zurückgestellt wurde, schafften es die Stadträte angesichts einer voll bepackten Tagesordnung nicht, innerhalb der mehr als drei Stunden andauernden Sitzung alle Themen zu behandeln. Vier Punkte wurden deshalb auf eine Sondersitzung des Ausschusses am Dienstag, 9. Juli, vertagt. aez