Zum Bericht „Für einen schnelleren Verkehrsfluss“, erschienen im Lokalteil:
Wenn die Verkehrsteilnehmer nicht schon seit langer Zeit die Busspur missachten würden, wäre der Rückstau zu den Stoßzeiten wesentlich größer. Durch die Einrichtung einer separat geschalteten Ampel für Linksabbieger von der Innstraße in die Chiemseestraße ist zusätzlich eine unnötige Verkehrsbehinderung eingerichtet worden. Oft genug muss man auf Grün warten, obwohl stadtauswärts keine Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. Es ist dadurch schlechter als zuvor. Noch eine Anmerkung zu einer Ampelanlage an der Schloßbergkuppe. Unabhängig davon, dass Ampeln für den fließenden Verkehr eher hinderlich sind, würde sie an dieser Stelle zu noch mehr Chaos führen. Das Verkehrsaufkommen ändert sich in den Stoßzeiten praktisch in Minutenabständen, ganz abgesehen von den Ferienzeiten. Eine Abstimmung der Ampeln Salzburger Straße und Innstraße aufeinander ist daher gar nicht realisierbar. Ohne eine umfassende, zeitabhängige Verkehrszählung an der Schloßbergkuppe, Innbrücke und Chiemseestraße wird es keine wirklich sinnvolle Lösung geben. Rosenheim ist einfach ein Nadelöhr und würde einen geschlossenen Ring benötigen.
Hans-Jürgen Klein
Stephanskirchen
Wann endlich kommt die dritte Innbrücke? Ohne diese werden wir den Verkehrsstau am Schloßberg und an der Innbrücke nie in den Griff bekommen. Dazu brauche ich kein Planungsbüro, sondern nur einen Straßenplan und ich sehe, dass der Landkreis Rosenheim durch den Inn geteilt ist.
Der östliche Landkreis (Endorf Prutting usw.) kommt über die Miesbacher Straße gut in den südlichen Landkreis, aber um in den westlichen Landkreis (Schechen, Großkarolinenfeld usw.) zu gelangen muss man sich durch die enge Rosenheimer Innenstadt quälen. Die dritte Innbrücke würde in die Westtangente münden. Dann wäre das im wahrsten Sinne des Wortes „eine runde Sache“.
An der Einmündung der Wasserburger in die Salzburger Straße eine Ampelanlage zu installieren ist eine ganz schlechte Idee. Die würde nur zu einem Stau stadtauswärts auf dem Schloßberg führen, mit Anfahren am Berg! Die Stauursachen liegen ja ganz woanders und nicht an dieser Kreuzung. Rausgeschmissenes Geld!
Dagegen ist der Vorschlag von Herrn Opperer, die Innlände zur Einbahnstraße zu erklären, durchaus überlegenswert. Das wäre eine Maßnahme, die man schnell verwirklichen könnte.
Das Rosenheimer Radwegenetz hat viele Mängel, aber das der Gemeinde Stephanskirchen ist noch schlechter. Von Schloßberg in die Stadt wäre es eine ideale Distanz für das Fahrrad – aber nicht auf diesen Radwegen. Und man darf sich nichts vormachen, Radwege sparen keine Autostraßen, denn bei schlechtem Wetter werden die tüchtigen Radler ganz schnell wieder zu Autofahrern. Daher: Wer kann mir sagen, warum nicht an einer dritten Innbrücke geplant wird?
Gerhard Buluschek
Rosenheim