Ski-Club Rosenheim unter neuer Führung

von Redaktion

Michael Lanz beerbt Markus Pongratz als Vorsitzender – Abteilungsleiter sieht Nachwuchs durch Stadtverkehr ausgebremst

Rosenheim – Der Ski-Club Rosenheim hat eine neue Führung: Der bisherige Vorsitzende Markus Pongratz, sein Stellvertreter Hans Lochner sowie Kassierin Katrin Thurmaier hatten bereits im Vorfeld der Versammlung engekündigt, ihre Ämter zur Verfügung zu stellen. Somit musste am Abend die komplette Vorstandschaft neu gewählt werden. Für die kommenden vier Jahre werden nun Michael Lanz als Vorsitzender, Stefan Thurmaier als sein Stellvertreter sowie die Kassierin Kathrin Volkelt für die Geschicke des Vereins verantwortlich zeichnen.

Bei den verschiedenen Abteilungen und den Kassenprüfern hatten sich alle Personen zur Wiederwahl gestellt und wurden von den Mitgliedern in ihren Ämtern bestätigt.

Im Vorfeld der Wahlen dankte der scheidende Vorsitzende Pongratz den Mitgliedern für die Arbeit und hob besonders die Trainer und Betreuer der einzelnen Trainingsgruppen hervor, „dessen Arbeit verantwortlich ist für die sehr erfolgreichen Ergebnisse über alle Altersklassen hinweg“. Anschließend überließ er den jeweiligen Spartenleitern das Wort.

„Überragende Ergebnisse“

So berichtete Wolfgang Grammer für die nordische Abteilung von den „überragenden Ergebnissen“ der Langlauf-Senioren. Doch auch kritische Töne waren von Grammer zu hören. Nach Angaben des Abteilungsleiters gäbe es „in Rosenheim keine Zukunft mehr in der notwendigen Trainingsarbeit mit Schülern“. Früher habe man die Schüler am Nachmittag von den Schulen abgeholt und sei dann gemeinsam mit vereinseigenen Bussen zum Training gefahren, erinnerte sich Grammer zurück. Aufgrund uneinheitlicher Schulzeiten sei man schließlich dazu übergegangen, das Training auf Loipen unter Flutlicht anzusetzen.

Doch auch das sei laut Grammer nicht mehr möglich – unter anderem aufgrund der Verkehrssituation in der Stadt. So würde das Einsammeln der Kinder am Spätnachmittag im Stadtgebiet bereits eine Stunde benötigen, ehe der Tross in Richtung Sachrang zu den Loipen aufbrechen könne. Grammer: „Das ist nicht nur frustrierend für die Betreuer, sondern auch die Eltern protestieren berechtigterweise, wenn die Kinder oftmals erst nach 22 Uhr wieder Zuhause ankommen.“

Snowboarder im Verletzungspech

Probleme, mit denen die alpine Skiabteilung scheinbar nicht konfrontiert ist. So berichtete Stefan Schmid von einem „überragenden Winter“ sowohl bei den Schülern als auch der Jugend des SCR. Bei den Snowboardern konnte Alexander Behounek hingegen mit keinen positiven Nachrichten aufwarten, da Leon Vockensperger über die gesamte Saison hinweg verletzungsbedingt ausgefallen war.

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