Ideenwettbewerb für Bau der zweiten Eisfläche

von Redaktion

Freie Wähler/UP Rosenheim stellen entsprechenden Antrag und hoffen auf fantasiereiche Vorschläge

Rosenheim – Für eine zweite Eisfläche am bestehenden Rofa-Stadion in Rosenheim setzen sich die Freien Wähler/UP Rosenheim ein. In einem Antrag an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) fordern sie, dass die Stadt einen „städtebaulichen Ideenwettbewerb für das Gebiet zwischen Rathausstraße und David-Eisenmann-Straße“ ausschreiben soll.

In der Begründung zum Antrag heißt es, die zweite Eisfläche sei notwendig, „um die Qualität und Attraktivität des Eissportes in Rosenheim nicht nur im Bereich des Leistungssports, sondern auch für den Breitensport zu erhalten“. Die Fläche am bestehenden Standort zu realisieren, halten die Freien Wähler/UP Rosenheim dabei für eine „große Herausforderung“, sowohl in baulicher als auch in städtebaulicher Hinsicht. Schwierig sei, dass auf der einen Seite der Bau pragmatisch und wirtschaftlich vertretbar ausfallen müsse. Auf der anderen Seite aber ein beträchtlicher und dauerhafter Eingriff in das Rosenheimer Stadtbild notwendig werde.

In der Folge sei „eine verantwortungsbewusste, umfassende und sensible Planung“ notwendig. Dafür, so schlagen die Antragsteller vor, sei ein städtebaulicher Ideenwettbewerb die richtige Vorgehensweise. In einem solchen Wettbewerb könnten „innovative Ideen“ entwickelt werden. Die Kosten für den städtebaulichen Wettbewerb beziffern sie auf rund 30000 Euro, wenn die Zahl der teilnehmenden Büros auf sieben bis zehn beschränkt, das Preisgericht mit vier Fach- und drei Sachpreisrichtern bestückt und schließlich das Kolloquium online durchgeführt werde.

Wie berichtet, hatten die Rosenheimer Stadträte bereits im Sommer vergangenen Jahres über verschiedene Varianten für eine zweite Eisfläche diskutiert. Sie hatten sich aus einer Machbarkeitsstudie ergeben, die die Stadt in Auftrag gegeben hatte. Weiterverfolgt wird die Idee, die Fläche an der Rathausstraße/Innsbrucker Straße zu realisieren, anstelle des kleinen Parks, der dort angelegt ist. Für eine weitere Variante müsste der Kunstrasenplatz weichen, an seiner statt würde die Eisfläche angelegt.

Robert Multrus, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler/UP Rosenheim hatte dazu angeregt, dort zusätzlich auch ein Parkhaus zu bauen, auf dessen Dachfläche außerdem ein Fußballfeld angelegt werden könnte.

Wie mehrfach berichtet, muss das Rosenheimer Eisstadion in den kommenden Jahren für 7,9 Millionen Euro saniert werden. Ansonsten droht die Schließung aufgrund diverser Sicherheitsprobleme. bw

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