Rosenheim – Höchstes Gefahrenpotenzial sieht der Rosenheimer Alfons Hochfilzer (77) derzeit an der Kreuzung Westerndorfer Straße/Schlößlstraße. Hier wurde in den vergangenen Wochen der Gehweg verbreitert.
Provisorische Verbreiterung
Die Maßnahme, die durch den Baubetriebshof der Stadt Rosenheim im Auftrag des Tiefbauamtes ausgeführt worden ist, diene dem Schutz von Fußgängern und Radfahrern, heißt es seitens der Stadt. Bereits im vergangenen Jahr habe es eine provisorische Verbreiterung der Gehwegfläche mit vor Ort aufgestellten Elementen gegeben. Diese habe sich bewährt, deswegen werde der Gehweg nun dauerhaft verbreitert.
Straßenquerung
ist gefährlich
An sich eine gute Sache, findet auch Hochfilzer. Wäre da nicht das Problem, dass durch die Bauarbeiten die Fußgängerampel außer Betrieb ist. „Eine Überquerung der Straße ist nicht möglich. Jedenfalls nicht, ohne großer Gefahr ausgesetzt zu sein“, sagt der 77-Jährige. Ein Problem, besonders für ältere Menschen und diejenigen, die nicht gut zu Fuß sind. Denn: Um die Straße zu überqueren, müssen sie einen Umweg in Kauf nehmen. Alfons Hochfilzer spricht von einem Umweg von fast einem Kilometer Länge.
Zeitraum bewusst
in der Ferienzeit
Der Stadt Rosenheim ist die Situation bekannt: „Es gibt derzeit keine Möglichkeit, die Straße an dieser Stelle gesichert zu überqueren, ohne Umwege in Kauf zu nehmen.“ Um die Behinderungen trotzdem so gering wie möglich zu halten, seien die Bauarbeiten bewusst in die Ferienzeit gelegt worden, heißt es in der weiteren Stellungnahme. hei