Auf die Festung, in die Berge: Rosenheim zu Gast in Briançon

von Redaktion

Die Partnerschaft zwischen Rosenheim und Briançon in den französischen Hochalpen besteht seit 45 Jahren. 40 Teilnehmer aus Rosenheim waren jetzt zu Besuch in Europas höchster Festungsstadt. Ein umfangreiches Programm, ausgearbeitet vom Partnerschaftskomitee, erlaubte einen Einblick sowohl in die heimatliche Kultur – Briançon ist in das Weltkulturerbe aufgenommen – als auch in die grandiose Bergwelt. Besonders beeindruckt seien die bayerischen Besucher vor allem davon gewesen, dass die französischen Freunde an jedem Tag in großer Anzahl zur Begleitung erschienen, heißt es in einer Pressemeldung. Beim herzlichen Empfang im Rathaus wurden sowohl von den Repräsentanten der Stadt Briançon und des Partnerschaftskomitees als auch von der Stadträtin Maria Knott-Klausner die Wünsche bekräftigt, durch solche gegenseitigen Besuche die Beziehungen der beiden Länder zu festigen und somit auch zu einem friedlichen und einigen Europa beizutragen. Es folgten eine geführte Besichtigung eines Teils der Befestigungsanlagen und die Führung im Turm der Stiftskirche, wobei es großen Beifall gab für die Restaurierungsarbeiten am Turm und vor allem an den Turmuhren. Ausgeführt hatten sie Studenten der örtlichen Berufsoberschule unter Leitung ihrer Lehrer. Bei einem Freundschaftsabend trat auch die Gruppe „Le Bacchu Ber“ mit ihrem traditionellen Schwertertanz auf, der über Generationen vererbt und sonst nur einmal im Jahr, am 16. August, vorgeführt wird. Auch für wanderfreudige Mitfahrer und Bergliebhaber war auf der Reise einiges geboten. Unter anderem wanderten sie am Col d’Izoard, bekannt durch die „Tour de France“, zum Bergsee „Lac de Souliers“. Zum Programm gehörte schließlich ein großer deutsch-französischer Abend mit Musik und Tanz, der Sprachbarrieren mühelos beseitigte. Am Abreisemorgen wurde die Gruppe herzlich von vielen französischen Freunden verabschiedet, mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen in Rosenheim.Foto re

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