Alles neu im Rosenheimer Lokschuppen: Pünktlich zum Wochenende ist das Ausstellungszentrum vorbereitet für die Besucher der Ausstellung „Saurier – Giganten der Meere“, immerhin die erste nach dem Um- und Anbau. Die Gäste erwartet eine gelungene Symbiose aus alter und neuer Architektur. Licht und hell ist das Foyer gestaltet, die Gastronomie öffnet sich in den Raum. Helle Materialien und viel Holz gehen eine freundliche Verbindung ein. Im neuen Anbau finden sich vier zusätzliche Räume, darunter der Museumsshop. Auch die sanitären Anlagen sind neu gestaltet, zeigen sich sauber und modern. Selbst was der Besucher des Industriedenkmals nicht sehen kann, ist auf Vordermann gebracht, etwa der Brandschutz, die Heizungs- und Klimatechnik. Alles entspricht neuestem Standard. 10,65 Millionen Euro hat die Stadt für ihr „Leuchtturmprojekt“ ausgegeben. Eine Investition, über die die Stadträte nun froh sind, auch wenn es auf dem Weg zur Eröffnung immer wieder Kritik gegeben hatte. Zuletzt standen die der Rathausstraße zugewandten Flächen und ihre Gestaltung zur Diskussion. Hier müssen die Fahrradständer ebenso Platz finden wie ein Gebäude für Müll und Leergut. Fest steht zudem, dass ein Teil der Flächen auch für die Gastronomie genutzt werden soll. Doch bis das alles fertig ist, dauert es vermutlich bis 2021, meldet die Stadt. Schon im kommenden Jahr aber beginnt der zweite Baubauschnitt mit der Sanierung des Kopfbaus und des Bistros. Und schon jetzt ist der Lokschuppen einen Besuch wert – längst nicht nur wegen der „Giganten der Meere“, die bis 13. Dezember ausgestellt sind.Fotos Schlecker