Rosenheim – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Sozialforums Rosenheim „Wie wollen wir wohnen“ hat Attac Rosenheim einen Vortrags- und Diskussionsabend mit dem Titel „Wohnen ist ein Menschenrecht“ veranstaltet.
In einer Pressemeldung teilt die Gruppe mit, sie setze beim Thema Wohnen auf bezahlbares Wohnen, Bauen, Regulieren und Enteignen. Es würden auch in der Stadt Rosenheim viel zu wenige bezahlbare Wohnungen gebaut, Attac fordere den Neubau von mindestens 100 bis 150 jährlich. Grund und Boden sei nicht vermehrbar, er sei zum Spekulationsobjekt verkommen, dem sei Einhalt zu gebieten, eine von vielen Möglichkeiten seien die Einführung des Erbbaurechts und eine wirkliche Bodenvorratspolitik der Stadt für sozialen Wohnungsbau. Es sei ein Armutszeugnis, dass 2018 ganze 22 Sozialwohnungen neu fertiggestellt wurden. Die Enteignung großer Immobilienkonzerne – wie sie in Berlin jetzt mit einem Bürgerbegehren versucht wird, zu erreichen – könne ebenfalls ein Weg sein, damit eine Wohnung, die jeder Mensch brauche, wieder Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge werde – dafür stehe auch Attac.