Rosenheim – Die Rosenheimer Sicherheitswacht ist eine der größten Sicherheitswachten in ganz Bayern. Die Gruppe der ehrenamtlichen Mitglieder besteht aus fünf Frauen und 16 Männern. Im September leisteten die Ehrenamtlichen über 300 Stunden Dienst, um die Stadt sicherer zu machen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu fördern.
Im September mit seinem warmen Wetter hatten es die Mitglieder der Sicherheitswacht überwiegend mit Lärm, achtlos weggeworfenem Müll und dem Grillen an offenen Feuerstellen zu tun. Ein Schwerpunkt lag hier vor allem im Bereich des Innzipfels, auf dem Gebiet der ehemaligen Landesgartenschau, im Salingarten sowie die Bereiche rund um die Fußgängerzone.
Alkohol auf Spielplätzen
Ein weiteres Problem: gelegentlicher Alkoholkonsum von Erwachsenen auf den Spielplätzen der Stadt. Die Erwachsenen werden von der Sicherheitswacht angesprochen und gebeten, den Spielplatz zu verlassen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Allein im Salingarten trafen die Sicherheitswachtler über zehn Personen an, die dort entgegen der städtischen Satzung Alkohol konsumierten.
Auch kleinere Hilfestellungen, wie zum Beispiel beim Lösen eines Fahrscheins, Wegbeschreibungen oder kurze Erklärungen zu Sehenswürdigkeiten der Rosenheimer Innenstadt gehören zu den Aufgaben der Sicherheitswacht. Verkehrsrechtliche Aufgaben obliegen dagegen der Polizei und nicht der Sicherheitswacht. In einer Vielzahl von Gesprächen in der Fußgängerzone konnten aber Radfahrer davon überzeugt werden, dass sie ihr Fahrrad lieber schieben, als durch die Fußgängerzone zu fahren. Auch die Bereiche des städtischen Friedhofs werden regelmäßig durch die Sicherheitswacht abgegangen.
Zusammen mit der Sicherheitswacht der Polizeiinspektion Prien fand Ende September ein gemeinsamer Fortbildungstag statt. Neben der ordnungsgemäßen Anwendung des digitalen Funkgeräts stand vor allem der Informationsaustausch auf dem Plan. Die Mitglieder der beiden Sicherheitswachten berichtete von ihren gewonnenen Erfahrungen.