Rosenheim – Nach einem Jahr voller Planung, Organisation und Training war es jetzt endlich so weit. 16 Schüler der zwölften Jahrgangsstufe des Karolinen-Gymnasiums Rosenheim brachen, begleitet von den beiden Lehrkräften Gabriele Dütsch und Thomas Kroiß, im Rahmen des P-Seminars auf, um die Alpen mit dem Mountainbike zu bezwingen. In sechs Etappen ging es über zahlreiche Pässe, vorbei an klaren Bergseen und durch malerische Täler von Landeck im Tiroler Oberland bis nach Italien an den Gardasee.
Die anspruchsvolle Route, die das P-Seminar im vergangenen Jahr in zahlreichen Sitzungen geplant hatte, führte die bestens vorbereiteten Schüler von Landeck über Nauders, Santa Maria im Val Müstair, Bormio, Ponte di Legno und Madonna di Campiglio nach Torbole.
Acht Pässe überwunden
Dabei mussten insgesamt acht Pässe überwunden werden, wobei der Gaviapass mit seiner Höhe von 2652 Metern sicherlich die größte Herausforderung darstellte. Doch oben angekommen waren sich alle einig, dass sich die Qualen und Anstrengungen mehr als gelohnt haben.
Die laut Teilnehmer „atemberaubende Landschaft“ entlang der Strecke und das perfekte Wetter ließen die Schmerzen in den Oberschenkeln erträglich werden und man konnte jederzeit einen Fotostopp einlegen, um die Umgebung zu genießen und etwas durchzuschnaufen.
Besonders einprägsam war neben dem Gaviapass die versunkene Kirche von Graun im Reschensee, das fast unberührte Val Mora mit dem Lago di Cancano oberhalb von Bormio sowie die Felsriesen des Brentamassivs.
Überglücklich und voller Freude waren dann alle Teilnehmer, als sie nach 355 Kilometern und knapp 8000 Höhenmetern endlich den Gardasee erblickten. Manche Schüler waren gar nicht zu bremsen und sprangen samt der Radlkleidung sofort ins kühle Wasser. Den Abschluss fand die rundherum gelungene Woche bei einem fröhlichen Abend in Torbole.
Mit Radlkleidung
ins kühle Nass
Dank großer Unterstützung von Firmen aus Rosenheim und der Umgebung konnten die Schüler des P-Seminars des Karolinen-Gymnasiums ihre Reise gut ausgestattet durchziehen.