Rosenheim – Professor Ulrich Sieberath (62) hat die Verdienstmedaille der Stadt Rosenheim erhalten. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer heftete ihm die Auszeichnung zu seinem Abschied als Institutsleiter und Geschäftsführer der „ift Rosenheim GmbH“ ans Revers und übergab zudem ihm eine Urkunde. Die Übergabe fand im Rahmen der Rosenheimer Fenstertage statt.
Einstimmig hatten die Rosenheimer Stadträte diese Auszeichnung beschlossen. Sie würdigen damit Sieberaths Verbundenheit zur Stadt, in Verbindung mit seinem beruflichen Engagement. Sieberath gilt als „zweiter Fensterpapst“ und erhielt die Medaille auch „für seine besonderen Leistungen als Leiter des Instituts für Fenstertechnik und für seine Verdienste um den Wirtschafts- und Technologiestandort Rosenheim. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer würdigte Professor Sieberath als „Kapitän der Fensterversteher und weltweit angesehenen Experten zu allen Fragen der Fenstertechnik“. Sieberath habe das Rosenheimer Institut „zu einer europaweit renommierten und international beachteten Einrichtung für Materialforschung und -prüfung“ entwickelt“, sagte Gabriele Bauer.
In der Lehre ein
bekannter Name
Nach seinem Studium an der damaligen Fachhochschule Rosenheim war Sieberath als junger Holzingenieur unter Professor Seifert in das Institut für Fenstertechnik eingetreten und durchlief während seiner Laufbahn alle Abteilungen in führender Position. Für 16 Jahre leitete er als Geschäftsführer der „ift Rosenheim GmbH“ und als Institutsleiter die Geschicke des international anerkannten Prüf-, Forschungs-, Zertifizierungs-, und Weiterbildungsinstituts mit Hauptsitz in Rosenheim. Längst hat sich Professor Sieberath auch in der Lehre einen Namen gemacht.
„Wie nur wenige hast du über fast vier Jahrzehnte hinweg den Technologiestandort Rosenheim geprägt“, sagte die Oberbürgermeisterin. csi