„Müssen noch näher zusammenrücken“

von Redaktion

KSK Rosenheim gedenkt am 169. Jahrtag der Verstorbenen und Gefallenen

Rosenheim – Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Rosenheim beging jetzt ihren 169. Jahrtag mit einer Gedenkmesse in der Rosenheimer Klosterkirche St. Sebastian für die gefallenen Soldaten und verstorbenen Mitglieder. Am Kirchenzug beteiligten sich die Musikkapelle Am Wasen, voran mit Kapellmeister Josef Gasteiger, Zweiten Bürgermeister Anton Heindl, die Brüdervereine Fürstätt und Pang, Eisenbahnerverein Rosenheim, Feuerwehr Rosenheim, Seniorenverein Rosenheim 1831, Malteser, KUV-Germania und die Gebirgsschützenkompanie Rosenheim.

Vorsitzender Rudolf Hötzel trug die Namen der verstorbenen Kameraden vor, ehe Ehrenmitglied Pfarrer Sebastian Lipp gemeinsam mit Stadtpfarrer Andreas Maria Zach von der Kirche St. Nikolaus den Gedenkgottesdienst zelebrierte.

Anschließend marschierten die Teilnehmer mit einem Schweigemarsch gemeinsam zum Kriegerdenkmahl an der Herbststraße. In der Ansprache von Heindl galt das Gedenken der gefallenen und verstorbenen Kameraden: „Es ist immer noch das gleiche Bild von Krieg, Gewalttaten und Zunahme von Terror auf der ganzen Welt. Deshalb müssen wir noch mehr daran arbeiten und näher zusammenrücken“, sagte Heindl. „An unseren Jahrtagen, an denen wir der Opfer der sinnlosen Kriege und Gewalttaten gedenken und zum Frieden mahnen, sind wir alle aufgerufen, alles in unserer Macht stehende zu tun.“

Während der Kranzniederlegung mit Vorsitzendem Rudolf Hötzel und Zweitem Bürgermeister Anton Heindl spielte die Kapelle bei gesenkten Fahnen das Lied des „Guten Kameraden“, ehe der Salutzug der Gebirgsschützenkompanie einen dreimaligen Ehrensalut abfeuerte. Mit der Bayernhymne wurde die Gedenkfeier beendet.

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