Nachgefragt

von Redaktion

Stadtratsfraktion der Grünen fordert Infos über Jugendprojekte

Rosenheim – Mehr als 100 Schüler aus Rosenheim haben im Sommer mitgemacht beim Rosenheimer Jugendpartizipationsprojekt „Bestimmt!“. Auf Initiative des Rosenheimer Stadtjugendrings hatten sie sich Gedanken darüber gemacht, wie sich ihre Stadt entwickeln soll und welche Wünsche sie haben. Wie es nun um diese Anregungen steht, das will die Stadtratsfraktion der Grünen von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) wissen.

In einer Anfrage bitten sie um Auskunft darüber, ob die Verwaltung die Wünsche und Anregungen der Schüler priorisiert hat und ob es einen Zeitplan dafür gibt, wann die einzelnen Projekte umgesetzt werden. Außerdem will die Stadtratsfraktion der Grünen wissen, ob es Dinge gibt, die bereits umgesetzt sind, welche Projekte bereits auf den Weg gebracht sind und wer sich mit ihrer Umsetzung befasst.

Transparente vor

der Stadtratssitzung

Wie berichtet, hatten die Schüler der achten und neunten Klasse im Juli verschiedene Themen rund um die Kommunalpolitik in Rosenheim erarbeitet. Ziel sollte es sein, ihnen ein Mitspracherecht in der Kommunalpolitik zu geben. Zusammen mit einer Schülergruppe hatten Vertreter des Stadtjugendrings die Plakate mit den Vorstellungen und Wünschen der Jugendlichen dann Ende September öffentlich vorgestellt. Die Transparente hatten sie im Vorfeld einer Stadtratssitzung im Foyer vor den Sitzungssälen aufgeschlagen. Die Schüler wünschen sich unter anderem zusätzliche öffentliche Sportplätze, Bio-Essen in den Schulen und bessere Rad-Verbindungen in der Stadt.

Noch während der nachfolgenden Sitzung hatten sich die Rosenheimer Stadträte überaus positiv zu dem Projekt geäußert und ihren Dank insbesondere an den Stadtjugendring gerichtet. Einhellig waren sie auch der Meinung, dass nun rasch Taten folgen müssten, um bei den Jugendlichen nicht die Glaubwürdigkeit zu verspielen. Außerdem gelte es, deren Engagement für die Aktion zu würdigen.bw

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