In Begleitung ihrer Lehrerinnen Estibaliz Somohano Ruiz und Sibylle Beaumont machten sich 14 Schülerinnen der Städtischen Realschule für Mädchen Rosenheim im Rahmen des Austauschprogrammes zwischen den Partnerstädten Ichikawa und Rosenheim auf den langen Weg nach Japan. Die Mädchen waren bei den Familien ihrer japanischen Gastschüler untergebracht. Somit konnten sie den japanischen Alltag direkt erleben. Täglich nahmen sie am Unterricht in 14 verschiedenen Junior High Schools teil. Besonders fiel den Schülerinnen der freundschaftliche Umgang zwischen Schülern und Lehrern, das gemeinsame Mittagessen im Klassenzimmer und die Disziplin bei Gruppenaufgaben auf. Verwundert waren sie darüber, dass in Japan die Schüler das Klassenzimmer selber putzen. Doch lange hielt die Verwunderung nicht an und die Rosenheimer Schülerinnen halfen selbst mit, meldet die Schule. Und das bei ungewohnt langen Schultagen, die üblicherweise bis 16 Uhr dauern. An den Wochenenden standen familiäre Unternehmungen auf dem Programm. Die Reisegruppe besuchte buddhistische Tempel, Disneyland und Tokyos Sehenswürdigkeiten.Foto re