Ermittler der Rosenheimer Kriminalpolizei und ein Gutachter haben gestern Nachmittag ihre Arbeit aufgenommen, am Schuppen der Rosenheimer Diakonie. Gemeinsam wollen sie herausfinden, wie es zu dem verheerenden Brand am Samstagabend kommen konnte, bei dem der Schuppen vollkommen abgebrannt ist. In dem Holzgebäude der Diakonie an der Innlände war unter anderem eine Pellets-Presse abgestellt. Möglicherweise habe es einen technischen Defekt gegeben. Womöglich aber könnte auch Brandstiftung schuld sein an dem Feuer, das einen Schaden im niedrigen sechsstelligen Bereich angerichtet hat. Dies teilt eine Sprecherin der Polizei mit. Wie berichtet, war im Zuge der Löscharbeiten auch das Wohnheim evakuiert worden, das sich in unmittelbarer Nähe des Holzschuppens befindet. Nach einigen Stunden allerdings konnten die 25 Bewohner unbeschadet in das Heim zurückkehren. Neue Erkenntnisse zur Brandursache erwarten die Ermittler für den heutigen Nachmittag, teilt die Polizei mit.