Klassik für ein Röntgengerät

von Redaktion

Rosenheimer Rotary-Clubs veranstalten Benefizkonzert im IGG

Rosenheim – Schüler des Rosenheimer Ignaz-Günther-Gymnasiums begeisterten jetzt bei einem Benefizkonzert in der voll besetzten Aula der Schule. Fast 5000 Euro kamen bei diesem Konzert, das die beiden Rosenheimer Rotary-Clubs veranstaltet hatten, zusammen.

Zuwendung für
den Sozialfond

Präsident Dr. Guido Pfeiffer vom Rotary-Club Rosenheim bedankte sich zu Beginn bei Schulleiter Dieter Friedel, der mit seinen Schülern und Musiklehrern dieses Konzert ermöglicht hatte. Das Geld gehe abzüglich der noch zu zahlenden Gema-Gebühren zu zwei Drittel an den Sozialfond des Gymnasiums und zu einem Drittel an das Ukraine-Projekt des Rotary-Clubs Rosenheim Innstadt, das die Anschaffung eines strahlenarmen Röntgengeräts für ein Kinderhaus in der Ukraine unterstützt.

Mit dem Rondo aus dem Divertimento in D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart eröffnete das Kammerorchester des IGG unter Leitung von Stephan Robens den Konzertabend. Ebenso überzeugte das Kammerorchester mit der Sinfonia aus der Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ von Johann Sebastian Bach und der berühmten Humoreske von Dvorak. Dann folgte ein Szenenwechsel.

Das Orchester trat ab und machte die Bühne frei für ein Solostück für Gitarre. Benno Panhans interpretierte virtuos das Stück „Asturias“ von Isaac Alebniz. Ebenso mitreißend waren Elisabeth Pihusch (Violine) und Akiko Urio-Herberhold (Klavier) mit dem Scherzo-Tarantelle von Henryk Wieniawski. Danach erklang die Vocalise von Sergej Rachmaninov, ein melancholisches und nachdenkliches Stück für Cello (Hannah Bauer) und Klavier (Severin Weidmann).

Vier Hörner,
ein Klavier

Eine Abwechslung war der erste Satz aus dem Konzert für vier Hörner und Klavier von Heinrich Hübler. Rhythmisch und spielerisch sicher vorgetragen von Sophia Bobbert, Simon Moosrainer, Leo Schramm, Lucia Kochinke (Hörner) und Edith Kaltenbrunner am Klavier. Klassisch, anmutig und heiter spielte das Kammerorchester den ersten Satz aus der Sinfonie in D-Dur („Veneziana“) von Antonio Salieri.

Ein dramatisches und spannungsreiches Gegenstück war dazu der erste Satz aus dem Konzert „Palladio“ von Karl Jenkins. Isabella Schulz bewältigte gekonnt die barocke Soloarie „Si tu m‘ami“ von Giovanni Battista Pergolesi, begleitet am Klavier von Severin Weidmann. Dieser brillierte danach allein am Klavier mit zwei Preludes von Rachmaninov. Der dritte Satz aus dem Violinkonzert in E-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde virtuos von Norman Spaeth (Violine) und Yume Hanusch (Klavier) dargeboten.

Zum Abschluss erklang moderner Sound. Die Big Band des Gymasiums unter Leitung von Wolfgang Gahabka spielte „Libertango“ von Astor Piazolla. Unter den Klängen von „Africa“ der Band Toto entließ nach langem Beifall die Big Band die Konzertbesucher.

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