Rosenheim – Es ist ein Thema, das die Rosenheimer seit Jahren beschäftigt: Die barrierefreie Gestaltung des Max-Josefs-Platzes. Im jüngsten Verkehrsausschuss stellte Jochen Baur vom Architektenbüro SEP München zwei Gestaltungskonzepte vor. Entschieden werden sollte zwischen einer kompletten Neugestaltung des Platzes oder einem Mittelstreifen, der sich in voller Länge über den Rosenheimer Max-Josefs-Platz bis hin zum Mittertor zieht.
Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler/UP Rosenheim spricht sich jetzt für den zwei Meter breiten, barrierefreien Streifen aus. In einem Antrag an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) beantragen sie, eine Kostenberechnung für diese Variante vorzulegen. Eine vollständige Umgestaltung des Bodenbelags sei aus gestalterischen Gründen und wegen der Kosten kaum realisierbar, heißt es in dem Antrag. Den Mittelstreifen bezeichnen die Freien Wähler/UP „als eine Lösung, die den Interessen aller Nutzer des Platzes am ehesten gerecht wird“. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, solle die Planung unverzüglich beauftragt werden, damit eine Umsetzung in absehbarer Zeit erfolgen kann, heißt es weiter.
Im Haushalt 2020 sollen die entsprechenden Mittel bereitgestellt werden, heißt es. hei